Oktober, 2010


31
Okt 10

Der neue „Vintage-Mix-Look“ – Purismus war gestern, heute ist alles ein wenig „unperfekt“

Foto: Rike/pixelio.de

Ein durch und durch gestyltes und auf den Punkt abgestimmtes Wohndesign steht sicherlich für Geschmack und Stil. Doch die Gemütlichkeit bleibt im sogenannten „Pure-Design“ oftmals leider auf der Strecke. „Weg von der kühlen Linie, indem man einen Bruch wagt“ haben sich wohl so manche Designer gedacht, und kreierten den neuen „Vintage-Mix-Look“, der jedem Purismus mit einer ordentlichen Portion Gemütlichkeit zu Leibe rückt.

Antike trifft auf Moderne

Im Vordergrund des harmonischen Wohntrends, steht das „Unperfekte“ in Form von ausgesuchten Möbeln und Accessoires, die gewollt „benutzt“ aussehen. Hier wird jedoch nicht von Löchern oder Rissen gesprochen, sondern von leichten Unterschieden oder Schattierungen in etwa des Farbtons, oder einer nicht steifen, sondern aufgelockerten Sitzfläche. Möbel dürfen zudem stets roh oder unbehandelt sein, oder einfach so aussehen. So beispielsweise bei Holzmöbeln, Tischen oder Stühlen aus unbehandeltem, sprich unlackiertem Holz. Bei Accessoires darf das „Unperfekte“ noch eine Nuance weiter gehen. Hier dürfen zum Beispiel Bilder- oder Spiegelrahmen bereits leichte Risse in der Farbe aufweisen sowie abgeblätterte Stellen freigeben. All diese raffinierten Details tragen zum Vintage-Mix-Look bei. Perfekt, oder „unperfekt“ wird der grandiose Look erst mit dem Kombinieren weiterer Möbel. Etwa neuer Designerstücke, und dann wiederum alter Antikwohngegenstände.

Selbstgemachtes umschmeichelt hochwertiges Design

Ein uralter Apothekerschrank etwa wird zum Vintagestar, wenn man etwa darauf eine hochmoderne Chromschale stellt, gefüllt mit getrockneten Rosenblüten. Oder auch seine technisch hochwertige Surround-Sound-Anlage darauf platziert. Eine gemütliche, leicht abgenutzte Chesterfield-Sitzgarnitur versprüht noch mehr Charme, wenn vor ihr ein moderner kunstvoll oval geschwungener Edelstahltisch mit dunklen Kolonialholzelementen steht. Gesteigert wird dieser Look noch mit vielen kleinen Cocktailkissen auf der Couchfläche, deren Kissenhüllen in weißem oder farbigem Häkellook erstrahlen. Toll, wenn selbstgemacht, jedoch keineswegs verwerflich, wenn selbstgekauft. Fantastisch wirkt das Interieur auch, wenn zahlreiche selbstgemalte Bilder, vielleicht von den Sprösslingen, eine Wandseite schmücken. Dann jedoch, wenn diese auf möglichst unterschiedliche Blattgrößen gemalt, und anschließend gerahmt aufgehängt wurden. Wichtig auch hierbei, kein Rahmen sollte identisch mit einem anderen sein. Denn wie schon eingangs erwähnt, macht gerade das „Unperfekte“ den wunderschönen und gemütlichen „Vintage-Mix-Look“ aus.


31
Okt 10

Homing – Der gemütliche Trend mit Spaß- und Harmoniefaktor

Foto: Rainer-Sturm/pixelio.de

Alles wird teurer. Ob im Restaurant das Schnitzel plötzlich 15 statt 10 Euro kostet, man für den Cocktail in der schicken Szene-Bar nun 7 statt 6 Euro berappt, oder der Disko-Eintritt ebenfalls rapide nach Oben geht. Ganz zu schweigen vom Kinobesuch, den man sich wöchentlich kaum noch leisten kann. Entertainment nach Dienstschluss ist mittlerweile ein echter Luxus geworden. Da ist kaum verwunderlich, dass aus dieser Not heraus ein echter Lebenstrend entstanden ist.

Soziale Gemütlichkeit in gewohnter Atmosphäre

„Homing“ nennt sich die neue Lebensart, die eigentlich auch als „Wohntrend“ bezeichnet werden kann. Im Mittelpunkt steht hierbei das Pflegen sozialer Kontakte und Aktivitäten in den eigenen vier Wänden. Also dort, wo man lebt und sich wohl fühlt, und vor allem die Finanzen unter Kontrolle hat. Ein Essen mit Freunden ist nämlich in keinem Restaurant so günstig, wie selbst zubereitet in der eigenen Wohnung. Nicht zuletzt, weil hier noch der Spaßfaktor dazu kommt, wie etwa beim gemeinsamen Vorbereiten und Kochen der Speisen. Hierbei lässt sich nicht nur eine Menge Geld sparen. Das Miteinander ist in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus doch wesentlich harmonischer, lockerer und gemütlicher. Und der anschließende Cocktailabend kann auch ganz komfortabel, einen Raum weiter, ins Wohnzimmer verlagert werden. Der Begriff „Homing“ wurde bereits Anfang der 2000er Jahre geprägt, als immer mehr Menschen das eigene Zuhause als Lebensmittelpunkt ansahen und ihre sozialen Kontakte dorthin verlagerten. Zum Teil aus Gründen der steigenden allgemeinen Kosten, zum Teil aus Gründen der eigenen Identität. Man wollte sich lieber mehr mit guten Freunden umgeben, in einer angenehmen Atmosphäre, statt in einer lauten Disco oder Bar mit vielen Fremden.

Eine echte Lebensbereicherung

Anhänger des Homing, auch „Homer“ genannt, ähneln sich meist in ihren Lebensumständen. So gehen sie häufig ausfüllenden beruflichen Tätigkeiten nach, die zumal viel Zeit und Aufmerksamkeit fordern. Homer sehnen sich nach Dienstschluss oft nach ruhigen oder anregenden Gesprächen oder lustigen Film- oder Spieleabenden im kleinen, aber guten Freundeskreis, in einer entspannenden und gemütlichen Atmosphäre. Einen besonders wichtigen Stellenwert beim Homing, nimmt zudem das modische Gestalten der eigenen Wohnräume ein. Denn hier verbringen Homer ja den Großteil ihrer Freizeit, weshalb das Schaffen eines ansprechenden Ambientes, mit schönen Möbeln und Wohnaccessoires, ebenfalls zur Lebensart des Homing zählt und auch für Nachhaltigkeit und Beständigkeit sorgt. In jedem Fall stellt das Homing eine echte Lebensbereicherung und seelischen Ausgleich in vielen Punkten dar. Weg von der Hektik des lauten Nachtlebens, hin zur Gemütlichkeit und sozialen Harmonie im eigenen und gemeinsamen Wohnradius.


6
Okt 10

Der Herbst kann kommen – Tolle Wohntrends stimmen auf die herbstliche bunte Jahreszeit ein

Der Sommer ist sicherlich eine fantastische Zeit um sich im Freien aufzuhalten, doch nicht immer und nicht für jeden ist er auch gleich die schönste Zeit des Jahres. Kaum eine Jahreszeit ist hingegen so vielseitig, abwechslungsreich und kreativ zu adaptieren, wie der Herbst. Und der folgt bekanntlich schon bald auf die letzten Tage des Sommers.

Verspielte Gemütlichkeit löst maritimes Design ab

Worauf man sich nun schon erwartungsvoll freuen kann, ist wieder eine Zeit der Kreationen, Ideen und Trends, welche für wahre Wohnträume sorgt. Nun sind wieder kuschlige Zeiten in der Wohnraumgestaltung angesagt, denn alle Farben werden wärmer, gemütlicher und sinnlicher. Und auch die Möbel huschen fern ab der friesischen und maritimen Designs, und bewegen sich hin zu verspielter Gemütlichkeit oder robusten Formen und klaren Strukturen. Wer nun an eine neue Wandfarbe denkt, und sich nicht ganz schlüssig ist, welche Farben denn passend im Herbst aufgegriffen werden können, für den sollen zunächst einige kreative Anreize gebracht werden.

Eine Farbe, die ganz sicher die derzeitigen Wohntrends dominieren wird, ist „Sand“ oder dunkles „Beige“. Mit kaum einer Farbe kann man so fantastische Herbststimmungen zaubern, und herrlich einrichten, wie mit diesem exklusiven Grundton. Mit weißen Elementen gewinnt die Farbe zudem an besonderem Luxus. Deshalb: Streichen sie unter Umständen nicht alle Wände komplett in einem Farbton, sondern wählen sie etwa den dunkleren Ton als breiten mittleren Wandbalken, unter dem eine klare weiße Wand bis an die Decke Dominanz zeigt. So schaffen sie Gemütlichkeit und ein elegantes Ambiente, ohne den Raum zu überladen. Dies muss besonders dann bedacht werden, wenn sie zahlreiche Möbel vor den Wänden oder im Raum angeordnet haben. Oder aber sie streichen nur eine ausgewählte dominante Wand im Raum, die auf diese Weise zu einem besonderen Hingucker wird.

Unbehandeltes Holz ist der neue Herbsttrend

Wenn sie auch planen ihre Möbel bzw. ihre komplette Raumeinrichtung auf die neue herbstliche Einrichtung abzustimmen, oder sogar Exemplare dazu erwerben möchten, dann sollten sie in dieser Saison auf viel Holz setzen. Holz ist nicht nur in diesem Jahr mehr als populär geworden, es ist auch der ideale Einrichtungsbegleiter in der herbstlichen Raumplanung. Aufgrund seiner ruhigen und bodenständigen Ästhetik, verleiht Holz jedem Raum das gewisse magische Etwas. Doch Holz ist nicht gleich Holz. Ob behandelt, unbehandelt, hell oder dunkel, robust oder filigran, kaum ein Material ist so facettenreich und vielversprechend zu gestalten wie Holz.

Wählen sie ein hochwertiges Holz-Möbelstück, und sie werden eine sehr lange Zeit Freude an ihrem Einrichtungsstück haben. In dieser Saison geht der Trend ganz klar hin zum unbehandelten Holz-Möbel. Beliebt sind hier vor allem Nusstöne, wie Haselnuss und Walnuss, aber auch kräftig dunklere Holztöne sorgen für Wohntrends, die Freude bringen. Auch Kirschholz und Buche werden bald wieder die Wohntrends dominieren, für die aktuellen Herbsttrends halten sie sich jedoch noch eine Weile zurück.