Homing – Der gemütliche Trend mit Spaß- und Harmoniefaktor

Foto: Rainer-Sturm/pixelio.de

Alles wird teurer. Ob im Restaurant das Schnitzel plötzlich 15 statt 10 Euro kostet, man für den Cocktail in der schicken Szene-Bar nun 7 statt 6 Euro berappt, oder der Disko-Eintritt ebenfalls rapide nach Oben geht. Ganz zu schweigen vom Kinobesuch, den man sich wöchentlich kaum noch leisten kann. Entertainment nach Dienstschluss ist mittlerweile ein echter Luxus geworden. Da ist kaum verwunderlich, dass aus dieser Not heraus ein echter Lebenstrend entstanden ist.

Soziale Gemütlichkeit in gewohnter Atmosphäre

„Homing“ nennt sich die neue Lebensart, die eigentlich auch als „Wohntrend“ bezeichnet werden kann. Im Mittelpunkt steht hierbei das Pflegen sozialer Kontakte und Aktivitäten in den eigenen vier Wänden. Also dort, wo man lebt und sich wohl fühlt, und vor allem die Finanzen unter Kontrolle hat. Ein Essen mit Freunden ist nämlich in keinem Restaurant so günstig, wie selbst zubereitet in der eigenen Wohnung. Nicht zuletzt, weil hier noch der Spaßfaktor dazu kommt, wie etwa beim gemeinsamen Vorbereiten und Kochen der Speisen. Hierbei lässt sich nicht nur eine Menge Geld sparen. Das Miteinander ist in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus doch wesentlich harmonischer, lockerer und gemütlicher. Und der anschließende Cocktailabend kann auch ganz komfortabel, einen Raum weiter, ins Wohnzimmer verlagert werden. Der Begriff „Homing“ wurde bereits Anfang der 2000er Jahre geprägt, als immer mehr Menschen das eigene Zuhause als Lebensmittelpunkt ansahen und ihre sozialen Kontakte dorthin verlagerten. Zum Teil aus Gründen der steigenden allgemeinen Kosten, zum Teil aus Gründen der eigenen Identität. Man wollte sich lieber mehr mit guten Freunden umgeben, in einer angenehmen Atmosphäre, statt in einer lauten Disco oder Bar mit vielen Fremden.

Eine echte Lebensbereicherung

Anhänger des Homing, auch „Homer“ genannt, ähneln sich meist in ihren Lebensumständen. So gehen sie häufig ausfüllenden beruflichen Tätigkeiten nach, die zumal viel Zeit und Aufmerksamkeit fordern. Homer sehnen sich nach Dienstschluss oft nach ruhigen oder anregenden Gesprächen oder lustigen Film- oder Spieleabenden im kleinen, aber guten Freundeskreis, in einer entspannenden und gemütlichen Atmosphäre. Einen besonders wichtigen Stellenwert beim Homing, nimmt zudem das modische Gestalten der eigenen Wohnräume ein. Denn hier verbringen Homer ja den Großteil ihrer Freizeit, weshalb das Schaffen eines ansprechenden Ambientes, mit schönen Möbeln und Wohnaccessoires, ebenfalls zur Lebensart des Homing zählt und auch für Nachhaltigkeit und Beständigkeit sorgt. In jedem Fall stellt das Homing eine echte Lebensbereicherung und seelischen Ausgleich in vielen Punkten dar. Weg von der Hektik des lauten Nachtlebens, hin zur Gemütlichkeit und sozialen Harmonie im eigenen und gemeinsamen Wohnradius.

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