Das 1 x 1 des Shabby Chics

Unter den vielen Einrichtungsstilen zu wählen, fällt oft schwer. Darum soll hier in Kürze der Shabby Chic als Stilrichtung vorgestellt werden, um Inspiration zu liefern.

Herkunft – „Schäbiger Schick“ lautet die wörtliche Übersetzung des Shabby Chics. Urheberin ist die Designerin Rachel Ashwell, die durch die Kombination von Neuem, Alten und manchmal etwas Kuriosem einen neuen Stil erschuf. Moderne Einrichtungsgegenstände neben antiken Möbeln und Fundstücken von Flohmarkt ergeben eine einzigartige Mischung.

Farben – Pastelltöne dominieren die Einrichtung. Häufig werden Rosé, Flieder, Himmelblau, helles Türkis oder Gelb verwendet. In Kombination mit verschiedenen Beige-, Grau- oder Weißnuancen ergeben diese Töne die typische Farbwelt des Shabby Chics.

Muster – Zahlreiche Muster werden in diesem Einrichtungsstil kombiniert. Von Rosen, Ranken, Blumendekor, Toile de Jouy und Ornamenten bis hin zu Punkten, Karos und Streifen ist alles möglich, solange es ins farbliche Konzept passt.

Material – Der Shabby Chic soll Wohnlichkeit und Gemütlichkeit erzeugen. Darum werden meist natürliche Materialien verwendet. Alte Möbel mit Kratzern, abgeplatzter Farbe und Rost sind vorrangig zu finden. Diese Gebrauchsspuren werden zum Stilelement erklärt und darum durch verschiedene Arbeitstechniken auch bewusst erzeugt. Weiße oder cremefarbene Baumwoll- sowie Leinenstoffe werden mit Spitze, Gehäkeltem und Strick kombiniert. Auch weitere Handwerkskunst in Form von floralen Quilts, Glas oder Kristall ist von Bedeutung. Papiertapeten, zum Beispiel im Toile-de-Jouy-Muster oder mit besonders schöner Prägung, sind außerdem häufig zu finden. Blech, Zink und Draht ergänzen das Shabby-Chic-Material. Ebenso werden Blumensorten wie Fliederblüten, Rosen, Hortensien und Pfingstrosen in zarten Pastelltönen verwendet.

Ein Kronleuchter als klassisches Stilelement

Ein Kronleuchter als klassisches Stilelement, © by Templermeister/ pixelio.de

Beliebte Dekorationsgegenstände – Besonders häufig sind Fundsachen vom Flohmarkt anzutreffen, die über eine Geschichte verfügen, zum Beispiel Küchenutensilien aus Emaille. Nostalgische Lampenschirme und klassische Kronleuchter erzeugen ein stimmiges Ambiente. Laternen, Drahtkörbe und Blechschilder spiegeln die Beliebtheit von Blech, Zink und Draht wider. Auch Accessoires mit abgeplatztem Lack oder im Used-Look weisen die gewollten Gebrauchsspuren auf. Silberne Vasen und Teekannen oder Pailletten veredeln dagegen den Stil.

Die Schönheit des Unvollkommenen und die Liebe zum Detail sind wichtige Elemente, die diesen Stil ausmachen.

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