November, 2011


28
Nov 11

„Adventskränze“ in letzter Minute

Nun ist der erste Advent bereits vorüber und Sie haben es immer noch nicht geschafft einen Adventskranz herzustellen oder zu besorgen? Keine Sorge, hier finden Sie drei Last-Minute-Ideen, die sich schnell und mit wenig Aufwand nachmachen lassen.

Teelichtparade – Sie benötigen ein längliches, weißes Holztablett (etwa 10 x 30 cm), vier Teelichtgläser, vier Teelichter, vier mittelgroße Wäscheklammern von 3,5 cm, vier kleine Holzsterne (z. B. Streudeko), zwei kleine Weihnachtskugeln und eine Heißklebepistole. Zuerst die Holzsterne mit der Heißklebepistole auf die Wäscheklammern kleben und den Kleber erkalten lassen. Dann die vier Gläser auf dem Tablett aufreihen und die Teelichter hineinstellen. Zum Abschluss je eine Wäscheklammer an das Teelichtglas klemmen und die Weihnachtskugeln zwischen den Gläsern platzieren. Fertig ist Ihre Teelichtparade.

Teelichtparade

Teelichtparade, © by j.

Gugelhupf-Adventsgesteck – Eine, möglicherweise etwas ältere und nicht mehr gebrauchte, Gugelhupfform aus Aluminium wird hier zweckentfremdet. Und zwar benötigen Sie außer der Gugelhupfform Steckschaum, vier lange Kerze, die Zahlen 1 bis 4 in hübscher Form, bspw. aus Holz und viele Tannenzapfen in unterschiedlichen Größen. Zu Beginn die Kuchenform etwa zur Hälfte mit Steckschaum füllen und die Kerzen hinein drücken, sodass sie einen sicheren Stand haben. Dann die Kerzen nummerieren, bspw. indem Sie Holzzahlen aufkleben. Letztlich die Tannenzapfen hübsch um die Kerzen drapieren. Ein bezauberndes Gugelhupf-Adventsgesteck ist entstanden.

Flaschenquartett – Sie brauchen vier dekorative und gleiche Glasflaschen, vier lange Kerzen, vier Geschenkanhänger aus Papier, dünne Kordel, Stempel mit den Zahlen 1 bis 4 (alternativ Holzzahlen oder ähnliches), ein Stempelkissen und ein hübsches, weihnachtliches Dekoband. Als erstes die Kerzen in die Flaschenöffnungen drücken und für einen sicheren Halt sorgen. Dann mit den Zahlenstempeln die Zahlen 1 bis 4 auf die Geschenkanhänger stempeln und die fertigen Anhänger mithilfe der dünnen Kordel um den Flaschenhals binden. Wenn Sie möchten, können Sie den Flaschenbauch noch mit einem weihnachtlichen Dekoband umwickeln und das Flaschenquartett abschließend auf einen Tablett dekorativ arrangieren. Sollten Sie keine Stempel besitzen, können Sie natürlich auch andere Zahlen verwenden.


23
Nov 11

Das 1 x 1 des Kolonialstils

Herkunft – Wie dem Namen bereits zu entnehmen ist, stammt diese Stilrichtung aus den ehemaligen europäischen Kolonien und spiegelt deren historischen Baustil wider. So findet sich hier eine sehr exotische Mischung aus pazifischen, indischen, afrikanischen und südamerikanischen Aspekten, die mit europäischen Elementen kombiniert werden. Einfluss nahmen besonders die ersten Entdecker Marco Polo, Christoph Kolumbus, Alexander von Humboldt und deren Nachfolger, die viele fremde Kultureigenschaften nach Europa mitbrachten. So ist in dieser Stilrichtung eine breite Spanne ganz unterschiedlicher Dinge zu finden. Ein paar typische Eigenschaften sollen hier genannt werden, damit sie eine Inspiration für den eigenen Stil bieten und als Orientierung zur Neugestaltung Ihres Zuhauses dienen können.

Material – Möbel sind typischerweise aus den Holzsorten Mahagoni, Teak, Mango, Akazie, Palisander oder Shesham und sind sehr dunkel gebeizt. Ergänzend werden gerne Kokosfasern, Sisal, Baumwolle und Bambus aus Asien, Indien, Lateinamerika oder Indonesien verwendet. Das dunkle Holz wirkt sehr exotisch in Kombination mit Blüten und hellem Naturmaterial wie Leder, Leinen oder Rattan. Da so viele verschiedene Kulturen in den Kolonialstil einfließen ist dieser sehr individuell.

Farben und Muster – Durch die vielen prägenden Einflüsse finden sich im Kolonialstil Toile-de-Jouy-Muster neben asiatischen Blumenmotiven und afrikanische Grafiken neben Paisleymustern aus Großbritannien. Typisch sind außerdem Tierprints.

alte Koffer als Dekorationselement

alte Koffer als Dekorationselement, cc by FaceMePLS/ flickr.com

Beliebte Dekorationsartikel – Sehr passend sind Souvenirs aus der ganzen Welt. Stöbern Sie nach alten Vintage-Koffern aus Metall oder Leder, historischen Globen oder großen Landkarten. Die dunklen Möbel wirken schnell sehr schwer und massiv. Um diese Wirkung etwas zu mildern, werden sie mit Blüten wie Orchideen und Jasmin kombiniert. Auch helles Leder, Leinen oder Rattan und Schalen aus Materialien wie Bambus, Bananenblättern sowie Holz sorgen für eine leichtere Optik. Das frische Grün von großen Zimmerpalmen oder Stoffe mit Tierprints ergänzen die Einrichtung. Wichtig ist es, in diesem Stilmix ein verbindendes Element konsequent zu verfolgen, zum Beispiel eine bestimmte Farbe oder ein Muster, damit die gesamte Einrichtung stimmig wirkt. Besonders schöne Stücke können Akzente setzen, während sich die restliche Einrichtung eher dezent im Hintergrund hält.

Holzschale mit Muster

Holzschale mit Muster, cc by dtron/ flickr.com

Diese Impulse können Ihnen helfen, sich das exotische Flair der großen Eroberer in Ihr eigenes Heim zu holen. Es wird sicherlich sehr spannend sein, in den alten Geschichten zu stöbern.


15
Nov 11

Das 1 x 1 des asiatischen Einrichtungsstils

Herkunft – Da Asien der größte Kontinent der Erde ist, findet sich hier auch ein breites Spektrum an Unterschieden und vielzählige Elemente. Dies zeigt sich in den vielzähligen Nuancen des asiatischen Einrichtungsstils. Als besonders prägend für diesen Stil gelten Nepal, Indien, China, Japan und die Länder Südostasiens.

Farben – Die Farben weisen ein weites Spektrum auf. Zarte Pastelltöne werden in Japan bevorzugt, zusätzlich weiß, schwarz und rot. Auf dem Festland finden sich vorwiegend gedeckte Farben bis hin zu der leuchtenden Farbenpracht aus Indien. In China dominiert gelb als ausgeglichene und neutrale Farbe, während im Zen-Stil weiß und anthrazit vorherrscht.

Muster – Asiatische Schriftzeichen sind ein wesentliches Element des Einrichtungsstils. Sie dienen als Botschaft aber auch als Muster und zeugen von der Kunst der Kalligrafie der Asiaten. Symbole spielen eine bedeutende Rolle, ebenso wie Statuen und Bilder der verschiedenen Gottheiten. Porzellan, Lampions und Kissen werden auch von Drachenfiguren geziert.

chinesische Schriftzeichen

chinesische Schriftzeichen, © by Angelina Ströbel/ pixelio.de

Materialien – Das bevorzugte Material des Stils stammt aus der Natur und steht somit für Natürlichkeit sowie Schlichtheit. Chinesische Ulmen-, Mango- oder Sandelhölzer sind sehr beliebt und leicht zu verarbeiten. Oft finden sich auch Bambus oder Shoji-Papier, das zur Bespannung dient. Häufig werden die Materialien Seide und Porzellan verwendet, da sie in Asien ihren Ursprung und eine lange Tradition haben.

Buddhastatue

Buddhastatue, © by Barbara Lechner/ pixelio.de

Beliebte Dekorationsartikel – Duftende Orchidee-, Kirsch- oder Lotusblüten werden kombiniert mit Steinen oder Grünpflanzen und zaubern so natürliches Flair. Buddha-Statuen und Büsten verschiedener Gottheiten werden gerne als Dekorationsartikel verwendet, ebenso Kissen aus besonders edler chinesischer Seide. Bodenmatten und Tischsets aus Reisstroh oder Bambus laden zum Verweilen ein. Typisch sind die sehr niedrigen Beistelltische, gerne auch in Lackoptik. Papierlampions verbreiten eine gemütliche Atmosphäre und mit Papier bespannte Trennwände schützen vor neugierigen Blicken. Kunstvolle Schriftzeichen dienen als Verzierungen und Masken von verschiedenen Figuren als Dekoration. Räucherstäbchen können gemeinsam mit den Blüten einen angenehmen Geruch verbreiten.

Der asiatische Stil ist gradlinig und eher schlicht. Natürlichkeit ist ein wichtiger Aspekt und Accessoires sowie die traditionellen Farben bestimmen die Gemütlichkeit. Schon mit wenigen Veränderungen lässt sich ein asiatisches Flair zaubern. Lassen Sie sich für Ihren eigenen Stil inspirieren.


8
Nov 11

Das 1 x 1 des skandinavischen Stils

Bei den zahlreichen Einrichtungsstilen den Überblick zu behalten, fällt oft schwer. Aber je mehr Kenntnis Sie über die Besonderheiten jeder Stilrichtung besitzen, desto einfacher wird es Ihnen fallen, eine individuelle Gradlinigkeit in die eigenen vier Wände zu bringen.

Herkunft – Der skandinavische Einrichtungsstil ist als Design für jedermann konzipiert und wird aus diesem Grund immer beliebter. Einfachheit und Gradlinigkeit stehen im Vordergrund. Schlichte Formen sowie praktisches Design bestimmen die eher funktionellen Einrichtungsgegenstände und orientieren sich an den Prinzipien des Bauhaus-Stil oder der Chicagoer Schule.

Farben und Muster – Schnörkel oder Auffälliges ist eher selten zu finden. Da der skandinavische Winter als lang und kalt bekannt ist, finden sich neben Pastelltönen auch viele warme, kräftige und strahlende Farben wieder. Textilien oder Porzellan sind bunt gemustert, meist mit klaren, grafischen Mustern. Motive sind von der Natur inspiriert, wie z. B. Bäume oder Tiere und organische Formen, wie beispielsweise Seen, sind häufig zu finden.

Material – Wälder gibt es in Skandinavien in Fülle. Daher ist Holz auch das beliebteste Material. Heimische Holzarten wie Birke, Kiefer und Fichte besitzen eine warme Wirkung und Natürlichkeit. Auf Naturprodukte sowie nachwachsende Rohstoffe und Handarbeit wird sehr viel Wert gelegt. Traditionell werden in Skandinavien Porzellan- und Glasobjekte gefertigt. Textilien sind überwiegend aus Leder, Baumwolle oder Leinen.

Bananenfaser als beliebtes Material

Bananenfaser als beliebtes Material, © by cala/ pixelio.de

Beliebte Einrichtungsstücke – Da die Natürlichkeit und die praktischen Aspekte der Einrichtungsgegenstände so wichtig sind, werden viele Dinge entworfen, die auch wirklich gebraucht werden. Stühle sollen bequem sein und ein dynamisches Sitzen ermöglichen. Der typische Minimalismus und die Schlichtheit des Stils machen überladene Dekoration überflüssig. Seegras und Bananenfasern als nachwachsende Rohstoffe ergeben natürlich wirkende Körbe und Schalen. Vasen aus Glas oder Porzellan, die an organische Formen erinnern, ergänzen die Dekoration.

Natürlichkeit, warme Farben, klare Formen und Kombination mit hellem Holz machen den Skandinavischen Stil sehr beliebt. Außerdem wird viel Wert auf günstige Produkte gelegt, sodass sie möglichst vielen Menschen zugänglich sind. Eben ein Design für jedermann.