Einrichtungsstil


25
Dez 12

Teppich, der in Vergessenheit geratene Raumerwärmer

In den eigenen vier Wänden möchte sich jeder Mensch naturgemäß möglichst wohl fühlen, dabei spielt die Einrichtung und die Gestaltung der Räume eine bedeutende Rolle. Viele vergessen beim Einrichten leider, dass auch der Boden ein wichtiger Bestandteil des Raumes ist und einen großen Teil zur Wohnlichkeit beiträgt. Eine Reihe von Bodenbelägen, wie beispielsweise Fliesen, können einen Raum sehr kalt wirken lassen und machen ihn ungemütlicher. In solchen Fällen kann ein passender Teppich wahre Wunder bewirken. Dieser Artikel zeigt, wie der in Vergessenheit geratene Raumwärmer das eigene Heim wohnlicher gestalten kann.

karam miri – Fotolia

Der Teppich – Ein wärmendes Einrichtungsobjekt mit Tradition

Bereits im Altertum wurden Teppiche verwendet, um Räume aufzuwerten und das Wohnen angenehmer zu gestalten. Neben seinen dekorativen Eigenschaften, ist der Teppich auch ein hervorragender Raumwärmer. Viele gewöhnliche Böden sind gute Wärmeleiter und entziehen schnell Körperwärme, diesen Umstand merkt der Betroffene anhand eines kalten Gefühls an den Füßen. Ist der Boden mit einem Teppich ausgestattet, so gehören kalte Füße der Vergangenheit an. Durch die eingeschlossene Luft zwischen den langen Fasern, ist der Bodenbelag ein guter Isolator und fühlt sich daher angenehm warm an.

Auswirkungen auf den Raum

Der weiche Bodenbelag wärmt nicht nur die Füße und ist bequem, er bietet auch optisch etwas ansprechendes für das Auge. Mit Teppich kann man ganze Räume verändern, denn ein attraktiver Boden hat erhebliche Auswirkungen auf das allgemeine Raumbild. Teppiche gibt es in vielen Größen, Formen und Mustern, sodass für jeden Raum der richtige Bodenbedecker gefunden werden kann. Beliebte Varianten sind beispielsweise der Gabbeh-Teppich, der Langflor-Teppich oder auch der Landhaus-Teppich. Ein gut abgestimmter Teppich setzt Akzente und kann auf diese Weise das Erscheinungsbild einer Räumlichkeit entscheidend abrunden. Egal ob elegant, strapazierfähig oder modern, für jeden Zweck gibt es den richtigen Teppich.

Den passenden Teppich finden

Um einen harmonierenden Teppich zu finden, sollte eine große Auswahl zur Verfügung stehen und idealerweise auch kompetentes Personal. Eine empfehlenswerte Ausstellung gibt es bei Hammer ihr Fachmarkt vor Ort. Hier können anhand von Einrichtungsbeispielen und der Angebotsvielfalt eine Vielzahl an Inspirationen eingeholt werden. Des Weiteren steht bei der Teppichwahl das geschulte Personal mit Rat und Tat zur Seite.

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18
Jul 12

Wenn die alten Möbel Grauen erwecken

Sobald die Sofagarnitur in die Jahre gekommen ist und der Phonowagen längst nicht mehr zum neuen Flachbildschirm passt, ist die Zeit gekommen sich nach neuen Möbeln umzuschauen. Wer dabei das Besondere, verbunden mit Qualität, sucht, für den bieten Design Möbel die perfekte Möglichkeit der Neugestaltung.

Abseits der Massenware

Im Gegensatz zu anderen Möbel, die vorwiegend industriell und in großen Mengen hergestellt werden, gibt es Design Möbel meist nur in geringer Stückzahl. Sie werden von bekannten Designern entworfen und sind teilweise sogar als handgefertigte Einzelstücke erhältlich

la_photog – Fotolia

Das Design ist in der Regel zeitlos und von hoher Qualität. Trotzdem werden dabei unterschiedliche Geschmäcker berücksichtigt, so findet das junge Wohnen hier auffällige Möbel in knalligen Farben, genauso wie das klassische Wohnen mit edlen und dezenten Farben bedient wird. Designermöbel sind in der Regel ein Zeichen von Luxus und Wohlstand und der kostet manchmal auch etwas mehr.

Das Ambiente eines Raumes ändern

Ob eine Designer Couch oder die Design Schrankwand, jedes Möbelstück sollte neben der Funktionalität auch die Atmosphäre eines Raumes positiv beeinflussen. Blickfang eines jeden Wohnzimmers ist die Couchgarnitur. Mit einem Designersofa kann sie zum einladenden Highlight des Raumes werden. Ob aus echtem Leder, Stoff oder einer Kombination aus beiden, ist eine Frage des Geschmacks. Möglichkeiten, die Atmosphäre eines Raumes zu verändern, gibt es viele, z.B. können ein paar, um das Sofa gruppierte, Clubsessel, ein perfektes Lounge-Ambiente entstehen lassen. Designercouchgarnituren sind nicht nur optisch sehr individuell, auch funktionell bieten sie sinnvolle Problemlösungen, z.B. ein integriertes Schlafsofa für plötzlichen Besuch oder als Ersatz für ein Gästezimmer.

Auch die Design Schrankwand ist nicht nur ein nützlicher Gegenstand, in dem Fernseher, DVD –Player und die Stereoanlage untergebracht werden können, sondern sie bereichert einen Raum auch optisch. Aktuell sehr im Trend sind Wohnwände in Hochglanzoptik, vor allem in Weißtönen, Schwarz oder Holzdesign. Mittelpunkt dieser Wohnwände bildet meist der Fernseher, der von Hängeschränken, Regalen oder Vitrinen umrahmt wird.

Beim Kauf von Designermöbeln sollte immer darauf geachtet werden, dass das Design zum restlichen Mobiliar passt, damit das Gesamtbild des Raumes harmonisch wirkt.

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26
Apr 12

Wohn-Trends, sie kommen und gehen – Was bleibt?

Wohntrends entwickeln und wandeln sich ständig; dies bringt die Kreativität der Menschen mit sich, ihre Sehnsucht nach Veränderung und Abwechslung. Der Wohnungs-Markt erschafft Möbel, Tapeten und Co. in immer neuem Gewand.
Nur wenige Dinge haben wirklich Bestand in der Welt des Wohnens. Designer-Klassiker, wie der berühmte „Lounge Chair“ von Charles Eames von 1859 beispielsweise, behaupten sich bis heute auf dem Markt. Berühmte Designklassiker wurden erschaffen von Le Corbusier, Mies van der Rohe, Eileen Gray, Marcel Breuer, Thonet, Knoll, Cassina, um nur einige zu nennen. Die Einzigartigkeit und Schönheit sowie eine geniale Funktionalität dieser zeitüberdauernden Möbelstücke üben unverändert Ihre Faszination aus. Die Tapeten und Accessoires um sie herum mögen sich verändern, diese Stücke stehen unbeeindruckt an ihrem Platz. Leider haben solche Design-Divas von hoher Qualität auch ihren Preis.
Dann gibt es noch einzelne Möbelstücke, die für sich allein genommen Klassiker sind, z.B. das Sofa zum gemütlichen Zusammensitzen und der Sessel, in dem man es sich allein gemütlich macht und Abstand von anderen bekommt. Der Sessel hat Insel-Charakter in der Wohnung und lässt doch Kommunikation zu, wenn man es möchte. Trotz der augenblicklich großen Beliebtheit von Sitzgruppen mit vielen Funktionen, werden Sofa und Sessel aus den Häusern nicht verdrängt.
Weitere “Möbel ohne Verfallsdatum” sind Regale, Schränke, Tische und Stühle aus dem Naturprodukt Massivholz, Polsterelemente aus Leder, Bettgestelle aus Metall, Accessoires wie Vasen und Bilder, Perser- und Berberteppiche; alle diese Schönheiten sind nie wirklich vom Markt verschwunden.
Wohntrends streifen viele Menschen nur leicht. Eine neue Tapete in der Trendfarbe oder ein Farbanstrich reichen Ihnen oft schon aus, um neuen Schwung in die Wohnung zu bringen. Vielleicht findet so mancher den Design-Klassiker seines Herzens und stellt ihn als Highlight in die eigene Wohnung. Trends kommen und gehen – Geschmack, Klasse und eigener Stil bleiben.

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19
Mrz 12

Wohl fühlen mit dem richtig gestalteten Wohnzimmer

Zu Hause sollte man sich wohl fühlen und dafür ist die passende Einrichtung sehr entscheidend. Nur in einem angenehmen Umfeld, in welchem man gerne leben möchte, fühlt man sich heimisch. Das muss nicht heißen, dass eine komplette Umgestaltung oder Renovierung des Wohnzimmers nötig ist, auch mit kleinen Akzenten und den richtigen Accessoires kann eine angenehme Atmosphäre geschaffen werden. Dafür empfehlen sich unterschiedliche Kleinmöbel und Dekorationsgegenstände. Eine relativ preiswerte Variante für eine Stilveränderung wäre beispielsweise ein Side Table, auch bekannt als Beistelltisch. Davon gibt es die unterschiedlichsten Modelle und Ausführungen, so dass jeder etwas Individuelles für sich finden kann.

Side Tables als Dekoelement

Ein Side Table zählt zwar primär nicht als das klassische Gestaltungselement, doch ist er es definitiv wert, in Betracht gezogen zu werden. Zum Ersten gewinnt man durch den Side Table Stellfläche und Stauraum, zum Zweiten sorgt der kleine Tisch für frischen Wind in der Wohnung. Nutzen kann man den Beistelltisch beispielsweise als Nebenablage am Sofa oder als Zusatzelement für die Schrankwand. Ob in einem klassischen Design, in der beliebten Holzoptik oder Antik, finden kann jeder etwas für seinen Geschmack.
Möglichkeiten gibt es einige für den Einsatz der Side Tables. So können diese entweder zu den schon vorhandenen Möbelstücken passen oder sich auch komplett davon abheben. So bilden moderne weiße oder schwarze Side Tables einen guten Kontrast zu klassischen Möbelstücken und dienen als Eye Catcher.

Die richtige Deko bringt’s

Wer dem ganzen noch das gewisse Etwas verleihen will, sorgt für vereinzelte Dekoelemente, welche die Beistelltische schmücken können. Passend dafür können kleine Deckchen in verspielter Optik oder auch modern mit geradem Schnitt sein. Darauf die passende Vase oder auch ein Ensemble von verschieden großen Kerzen können Wunder wirken und dem Wohnzimmer eine angenehme und heimische Atmosphäre verleihen. Ob einheitlich oder im Kontrast, die Komplimente von Besuchern sind dem Gastgeber definitiv gesichert.

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17
Jan 12

Dekoration im Vintage-Stil

Da der Vintage – Stil aktuell sehr beliebt ist, zählt er, unter anderem wie der Shabby Chic, zu den modernen Einrichtungsstilen. Vintage ist eigentlich ein englischer Begriff und wird im positiven Sinne von alt oder altmodisch benutzt. Damit wird etwas Besonderes und Althergebrachtes beschrieben. Gemeint sind Möbel mit Geschichte, die aus vergangenen Epochen stammen und einen sehr emotionalen Wert innehaben. Aber die meisten angebotenen Möbel werden heutzutage im Vintage – Look hergestellt. Also werden sie neu produziert und anschließend wird ihnen das antike Aussehen verliehen. Sehr kennzeichnend für den Vintage – Stil ist der häufige Einsatz und die vielfältige Verwendung von Ornamenten sowie von floralen Formen. Weiß und gedeckte Farben sind die vorherrschenden Farbschemata. Außerdem wird gerne mit Glasvasen, altem Silber, Kerzen und bestickten sowie behäkelten Kissen dekoriert. Allgemein verleihen Klöppelspitze und Häkeldeckchen dem Vintage – Stil eine romantische Note. Das Unperfekte, Altmodische, Besondere und liebevoll Hergestellte macht diese beliebte Stilrichtung aus.

getrocknete Hortensien als Dekoration

getrocknete Hortensien als Dekoration, © by j.

Eine Dekoration im Vintage – Stil lässt sich mit wenigen Dingen zaubern. Dafür werden getrocknete Hortensien benötigt. Durch den Trocknungsprozess verlieren diese ihre kräftige Farbe, hier wurden pinkfarbene Blumen verwendet, und passen so sehr harmonisch ins gedeckte Farbschema. Um Hortensien zu trocknen, müssen die Blütenstiele im Herbst vor dem Verwelken abgeschnitten werden. Dann werden die Blüten großzügig mit Haarspray oder –lack eingesprüht, um ein wenig Farbe zu erhalten und die Blume zu konservieren. Nun müssen sie, am besten an einem trockenen, dunklen und kühlen Ort, über Kopf aufgehängt werden, bis sie vollständig getrocknet sind. Dies dauert etwa zwei bis drei Wochen. Anschließend die Blüten in eine schlichte Vase stellen und mit anderen Accessoires auf einem kleinen Holztablett dekorativ arrangieren.

Hortensien können natürlich auch auf andere Weise getrocknet werden. Zum Beispiel kann man die Blütenstiele in Wasser stellen, dies aber nicht nachfüllen. Ist alles Wasser verdunstet, vertrocknet die Hortensie ganz von allein. Dabei verliert sie allerdings mehr von ihrer Farbe.

Die Merkmale des Vintage – Stil machen diesen so beliebt, wodurch er zu dem modernen Einrichtungsstil zu zählen ist. Die Wertschätzung für das Selbstgemachte und liebevoll hergestellte sowie die romantischen Accessoires verleihen dem Stil seine charmante Note.

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23
Nov 11

Das 1 x 1 des Kolonialstils

Herkunft – Wie dem Namen bereits zu entnehmen ist, stammt diese Stilrichtung aus den ehemaligen europäischen Kolonien und spiegelt deren historischen Baustil wider. So findet sich hier eine sehr exotische Mischung aus pazifischen, indischen, afrikanischen und südamerikanischen Aspekten, die mit europäischen Elementen kombiniert werden. Einfluss nahmen besonders die ersten Entdecker Marco Polo, Christoph Kolumbus, Alexander von Humboldt und deren Nachfolger, die viele fremde Kultureigenschaften nach Europa mitbrachten. So ist in dieser Stilrichtung eine breite Spanne ganz unterschiedlicher Dinge zu finden. Ein paar typische Eigenschaften sollen hier genannt werden, damit sie eine Inspiration für den eigenen Stil bieten und als Orientierung zur Neugestaltung Ihres Zuhauses dienen können.

Material – Möbel sind typischerweise aus den Holzsorten Mahagoni, Teak, Mango, Akazie, Palisander oder Shesham und sind sehr dunkel gebeizt. Ergänzend werden gerne Kokosfasern, Sisal, Baumwolle und Bambus aus Asien, Indien, Lateinamerika oder Indonesien verwendet. Das dunkle Holz wirkt sehr exotisch in Kombination mit Blüten und hellem Naturmaterial wie Leder, Leinen oder Rattan. Da so viele verschiedene Kulturen in den Kolonialstil einfließen ist dieser sehr individuell.

Farben und Muster – Durch die vielen prägenden Einflüsse finden sich im Kolonialstil Toile-de-Jouy-Muster neben asiatischen Blumenmotiven und afrikanische Grafiken neben Paisleymustern aus Großbritannien. Typisch sind außerdem Tierprints.

alte Koffer als Dekorationselement

alte Koffer als Dekorationselement, cc by FaceMePLS/ flickr.com

Beliebte Dekorationsartikel – Sehr passend sind Souvenirs aus der ganzen Welt. Stöbern Sie nach alten Vintage-Koffern aus Metall oder Leder, historischen Globen oder großen Landkarten. Die dunklen Möbel wirken schnell sehr schwer und massiv. Um diese Wirkung etwas zu mildern, werden sie mit Blüten wie Orchideen und Jasmin kombiniert. Auch helles Leder, Leinen oder Rattan und Schalen aus Materialien wie Bambus, Bananenblättern sowie Holz sorgen für eine leichtere Optik. Das frische Grün von großen Zimmerpalmen oder Stoffe mit Tierprints ergänzen die Einrichtung. Wichtig ist es, in diesem Stilmix ein verbindendes Element konsequent zu verfolgen, zum Beispiel eine bestimmte Farbe oder ein Muster, damit die gesamte Einrichtung stimmig wirkt. Besonders schöne Stücke können Akzente setzen, während sich die restliche Einrichtung eher dezent im Hintergrund hält.

Holzschale mit Muster

Holzschale mit Muster, cc by dtron/ flickr.com

Diese Impulse können Ihnen helfen, sich das exotische Flair der großen Eroberer in Ihr eigenes Heim zu holen. Es wird sicherlich sehr spannend sein, in den alten Geschichten zu stöbern.

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15
Nov 11

Das 1 x 1 des asiatischen Einrichtungsstils

Herkunft – Da Asien der größte Kontinent der Erde ist, findet sich hier auch ein breites Spektrum an Unterschieden und vielzählige Elemente. Dies zeigt sich in den vielzähligen Nuancen des asiatischen Einrichtungsstils. Als besonders prägend für diesen Stil gelten Nepal, Indien, China, Japan und die Länder Südostasiens.

Farben – Die Farben weisen ein weites Spektrum auf. Zarte Pastelltöne werden in Japan bevorzugt, zusätzlich weiß, schwarz und rot. Auf dem Festland finden sich vorwiegend gedeckte Farben bis hin zu der leuchtenden Farbenpracht aus Indien. In China dominiert gelb als ausgeglichene und neutrale Farbe, während im Zen-Stil weiß und anthrazit vorherrscht.

Muster – Asiatische Schriftzeichen sind ein wesentliches Element des Einrichtungsstils. Sie dienen als Botschaft aber auch als Muster und zeugen von der Kunst der Kalligrafie der Asiaten. Symbole spielen eine bedeutende Rolle, ebenso wie Statuen und Bilder der verschiedenen Gottheiten. Porzellan, Lampions und Kissen werden auch von Drachenfiguren geziert.

chinesische Schriftzeichen

chinesische Schriftzeichen, © by Angelina Ströbel/ pixelio.de

Materialien – Das bevorzugte Material des Stils stammt aus der Natur und steht somit für Natürlichkeit sowie Schlichtheit. Chinesische Ulmen-, Mango- oder Sandelhölzer sind sehr beliebt und leicht zu verarbeiten. Oft finden sich auch Bambus oder Shoji-Papier, das zur Bespannung dient. Häufig werden die Materialien Seide und Porzellan verwendet, da sie in Asien ihren Ursprung und eine lange Tradition haben.

Buddhastatue

Buddhastatue, © by Barbara Lechner/ pixelio.de

Beliebte Dekorationsartikel – Duftende Orchidee-, Kirsch- oder Lotusblüten werden kombiniert mit Steinen oder Grünpflanzen und zaubern so natürliches Flair. Buddha-Statuen und Büsten verschiedener Gottheiten werden gerne als Dekorationsartikel verwendet, ebenso Kissen aus besonders edler chinesischer Seide. Bodenmatten und Tischsets aus Reisstroh oder Bambus laden zum Verweilen ein. Typisch sind die sehr niedrigen Beistelltische, gerne auch in Lackoptik. Papierlampions verbreiten eine gemütliche Atmosphäre und mit Papier bespannte Trennwände schützen vor neugierigen Blicken. Kunstvolle Schriftzeichen dienen als Verzierungen und Masken von verschiedenen Figuren als Dekoration. Räucherstäbchen können gemeinsam mit den Blüten einen angenehmen Geruch verbreiten.

Der asiatische Stil ist gradlinig und eher schlicht. Natürlichkeit ist ein wichtiger Aspekt und Accessoires sowie die traditionellen Farben bestimmen die Gemütlichkeit. Schon mit wenigen Veränderungen lässt sich ein asiatisches Flair zaubern. Lassen Sie sich für Ihren eigenen Stil inspirieren.

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