Wohnart


31
Jan 11

Weiße Wohnwelt – modern und einladend

Weiß ist die Trendfarbe. Doch wenn man bei der Einrichtung der Wohnung nicht sehr umsichtig vorgeht, kann es sehr schnell steril und kalt wirken. Welche Tipps gibt es, damit die Wohnung stilsicher eingerichtet ist und doch einladend und gemütlich wirkt?

Weiße Lasur

Möbel aus Holz mit einer weißen Lasur, vor allem in Shabby Chic wirken sehr einladend und brechen den Perfektionismus der Trendfarbe weiß.

Pflanzen

Jede Art von Pflanzen, Kakteen ausgenommen, bringen Leben  und Gemütlichkeit in die Wohnung. Selbst bei der Kombination von weiß und stahl, was so manchen an einen OP-Saal erinnert, bringt Grünzeug den fehlenden Pepp und Wohlfühleffekt. Auf Kakteen sollte man bei einer solchen Kombination besser verzichten, da sie in einer weißen Wohnwelt eher Lieblosigkeit vermitteln.

Teppiche

Flauschige Teppiche machen es schön kuschelig und jeder fühlt sich gleich wohl und heimisch. Gerade der Teppich kann auch in der Farbe etwas variieren. Ein beige – farbener Teppich passt hevorragend zur weißen Wohnwelt.

Mustertapeten

Mustertapeten mit kräftigen Farben passen hervorragend zu weißen Möbeln. Dabei spielt es keine Rolle welchen Stil die Möbel haben. In der passenden Farbe passt sich die Mustertapete dem Stil der Wohnung an und hebt ihn dezent hervor. Eine beige – farbene Mustertapete passt wunderbar zu dem gerade sehr angesagten Shabby – Chic – Look und eine schwarz – graue Mustertapete rundet den klassischen, modernen Stil sehr schön ab.

Fotos

Viele Urlaubserinnerungen, Familienporträts oder am besten Schnappchüsse in schwarz – weiß oder Farbe gerahmt an den Wänden, harmonieren sehr mit einem sehr puristischen, weißen Einrichtungsstil. Reiner Perfektionismus war gestern, heute ist Leben erlaubt und das bedeutet auch, die Schnappschüsse vom letzten Frauenabend oder der letzten Pokerrunde aufzuhängen.

Rainer Sturm / pixelio.de

 

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31
Okt 10

Der neue „Vintage-Mix-Look“ – Purismus war gestern, heute ist alles ein wenig „unperfekt“

Foto: Rike/pixelio.de

Ein durch und durch gestyltes und auf den Punkt abgestimmtes Wohndesign steht sicherlich für Geschmack und Stil. Doch die Gemütlichkeit bleibt im sogenannten „Pure-Design“ oftmals leider auf der Strecke. „Weg von der kühlen Linie, indem man einen Bruch wagt“ haben sich wohl so manche Designer gedacht, und kreierten den neuen „Vintage-Mix-Look“, der jedem Purismus mit einer ordentlichen Portion Gemütlichkeit zu Leibe rückt.

Antike trifft auf Moderne

Im Vordergrund des harmonischen Wohntrends, steht das „Unperfekte“ in Form von ausgesuchten Möbeln und Accessoires, die gewollt „benutzt“ aussehen. Hier wird jedoch nicht von Löchern oder Rissen gesprochen, sondern von leichten Unterschieden oder Schattierungen in etwa des Farbtons, oder einer nicht steifen, sondern aufgelockerten Sitzfläche. Möbel dürfen zudem stets roh oder unbehandelt sein, oder einfach so aussehen. So beispielsweise bei Holzmöbeln, Tischen oder Stühlen aus unbehandeltem, sprich unlackiertem Holz. Bei Accessoires darf das „Unperfekte“ noch eine Nuance weiter gehen. Hier dürfen zum Beispiel Bilder- oder Spiegelrahmen bereits leichte Risse in der Farbe aufweisen sowie abgeblätterte Stellen freigeben. All diese raffinierten Details tragen zum Vintage-Mix-Look bei. Perfekt, oder „unperfekt“ wird der grandiose Look erst mit dem Kombinieren weiterer Möbel. Etwa neuer Designerstücke, und dann wiederum alter Antikwohngegenstände.

Selbstgemachtes umschmeichelt hochwertiges Design

Ein uralter Apothekerschrank etwa wird zum Vintagestar, wenn man etwa darauf eine hochmoderne Chromschale stellt, gefüllt mit getrockneten Rosenblüten. Oder auch seine technisch hochwertige Surround-Sound-Anlage darauf platziert. Eine gemütliche, leicht abgenutzte Chesterfield-Sitzgarnitur versprüht noch mehr Charme, wenn vor ihr ein moderner kunstvoll oval geschwungener Edelstahltisch mit dunklen Kolonialholzelementen steht. Gesteigert wird dieser Look noch mit vielen kleinen Cocktailkissen auf der Couchfläche, deren Kissenhüllen in weißem oder farbigem Häkellook erstrahlen. Toll, wenn selbstgemacht, jedoch keineswegs verwerflich, wenn selbstgekauft. Fantastisch wirkt das Interieur auch, wenn zahlreiche selbstgemalte Bilder, vielleicht von den Sprösslingen, eine Wandseite schmücken. Dann jedoch, wenn diese auf möglichst unterschiedliche Blattgrößen gemalt, und anschließend gerahmt aufgehängt wurden. Wichtig auch hierbei, kein Rahmen sollte identisch mit einem anderen sein. Denn wie schon eingangs erwähnt, macht gerade das „Unperfekte“ den wunderschönen und gemütlichen „Vintage-Mix-Look“ aus.

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31
Okt 10

Homing – Der gemütliche Trend mit Spaß- und Harmoniefaktor

Foto: Rainer-Sturm/pixelio.de

Alles wird teurer. Ob im Restaurant das Schnitzel plötzlich 15 statt 10 Euro kostet, man für den Cocktail in der schicken Szene-Bar nun 7 statt 6 Euro berappt, oder der Disko-Eintritt ebenfalls rapide nach Oben geht. Ganz zu schweigen vom Kinobesuch, den man sich wöchentlich kaum noch leisten kann. Entertainment nach Dienstschluss ist mittlerweile ein echter Luxus geworden. Da ist kaum verwunderlich, dass aus dieser Not heraus ein echter Lebenstrend entstanden ist.

Soziale Gemütlichkeit in gewohnter Atmosphäre

„Homing“ nennt sich die neue Lebensart, die eigentlich auch als „Wohntrend“ bezeichnet werden kann. Im Mittelpunkt steht hierbei das Pflegen sozialer Kontakte und Aktivitäten in den eigenen vier Wänden. Also dort, wo man lebt und sich wohl fühlt, und vor allem die Finanzen unter Kontrolle hat. Ein Essen mit Freunden ist nämlich in keinem Restaurant so günstig, wie selbst zubereitet in der eigenen Wohnung. Nicht zuletzt, weil hier noch der Spaßfaktor dazu kommt, wie etwa beim gemeinsamen Vorbereiten und Kochen der Speisen. Hierbei lässt sich nicht nur eine Menge Geld sparen. Das Miteinander ist in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus doch wesentlich harmonischer, lockerer und gemütlicher. Und der anschließende Cocktailabend kann auch ganz komfortabel, einen Raum weiter, ins Wohnzimmer verlagert werden. Der Begriff „Homing“ wurde bereits Anfang der 2000er Jahre geprägt, als immer mehr Menschen das eigene Zuhause als Lebensmittelpunkt ansahen und ihre sozialen Kontakte dorthin verlagerten. Zum Teil aus Gründen der steigenden allgemeinen Kosten, zum Teil aus Gründen der eigenen Identität. Man wollte sich lieber mehr mit guten Freunden umgeben, in einer angenehmen Atmosphäre, statt in einer lauten Disco oder Bar mit vielen Fremden.

Eine echte Lebensbereicherung

Anhänger des Homing, auch „Homer“ genannt, ähneln sich meist in ihren Lebensumständen. So gehen sie häufig ausfüllenden beruflichen Tätigkeiten nach, die zumal viel Zeit und Aufmerksamkeit fordern. Homer sehnen sich nach Dienstschluss oft nach ruhigen oder anregenden Gesprächen oder lustigen Film- oder Spieleabenden im kleinen, aber guten Freundeskreis, in einer entspannenden und gemütlichen Atmosphäre. Einen besonders wichtigen Stellenwert beim Homing, nimmt zudem das modische Gestalten der eigenen Wohnräume ein. Denn hier verbringen Homer ja den Großteil ihrer Freizeit, weshalb das Schaffen eines ansprechenden Ambientes, mit schönen Möbeln und Wohnaccessoires, ebenfalls zur Lebensart des Homing zählt und auch für Nachhaltigkeit und Beständigkeit sorgt. In jedem Fall stellt das Homing eine echte Lebensbereicherung und seelischen Ausgleich in vielen Punkten dar. Weg von der Hektik des lauten Nachtlebens, hin zur Gemütlichkeit und sozialen Harmonie im eigenen und gemeinsamen Wohnradius.

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