Dekoration, Einrichtungsstil

Dekoration im Vintage-Stil

Da der Vintage – Stil aktuell sehr beliebt ist, zählt er, unter anderem wie der Shabby Chic, zu den modernen Einrichtungsstilen. Vintage ist eigentlich ein englischer Begriff und wird im positiven Sinne von alt oder altmodisch benutzt. Damit wird etwas Besonderes und Althergebrachtes beschrieben. Gemeint sind Möbel mit Geschichte, die aus vergangenen Epochen stammen und einen sehr emotionalen Wert innehaben. Aber die meisten angebotenen Möbel werden heutzutage im Vintage – Look hergestellt. Also werden sie neu produziert und anschließend wird ihnen das antike Aussehen verliehen. Sehr kennzeichnend für den Vintage – Stil ist der häufige Einsatz und die vielfältige Verwendung von Ornamenten sowie von floralen Formen. Weiß und gedeckte Farben sind die vorherrschenden Farbschemata. Außerdem wird gerne mit Glasvasen, altem Silber, Kerzen und bestickten sowie behäkelten Kissen dekoriert. Allgemein verleihen Klöppelspitze und Häkeldeckchen dem Vintage – Stil eine romantische Note. Das Unperfekte, Altmodische, Besondere und liebevoll Hergestellte macht diese beliebte Stilrichtung aus.

getrocknete Hortensien als Dekoration

getrocknete Hortensien als Dekoration, © by j.

Eine Dekoration im Vintage – Stil lässt sich mit wenigen Dingen zaubern. Dafür werden getrocknete Hortensien benötigt. Durch den Trocknungsprozess verlieren diese ihre kräftige Farbe, hier wurden pinkfarbene Blumen verwendet, und passen so sehr harmonisch ins gedeckte Farbschema. Um Hortensien zu trocknen, müssen die Blütenstiele im Herbst vor dem Verwelken abgeschnitten werden. Dann werden die Blüten großzügig mit Haarspray oder –lack eingesprüht, um ein wenig Farbe zu erhalten und die Blume zu konservieren. Nun müssen sie, am besten an einem trockenen, dunklen und kühlen Ort, über Kopf aufgehängt werden, bis sie vollständig getrocknet sind. Dies dauert etwa zwei bis drei Wochen. Anschließend die Blüten in eine schlichte Vase stellen und mit anderen Accessoires auf einem kleinen Holztablett dekorativ arrangieren.

Hortensien können natürlich auch auf andere Weise getrocknet werden. Zum Beispiel kann man die Blütenstiele in Wasser stellen, dies aber nicht nachfüllen. Ist alles Wasser verdunstet, vertrocknet die Hortensie ganz von allein. Dabei verliert sie allerdings mehr von ihrer Farbe.

Die Merkmale des Vintage – Stil machen diesen so beliebt, wodurch er zu dem modernen Einrichtungsstil zu zählen ist. Die Wertschätzung für das Selbstgemachte und liebevoll hergestellte sowie die romantischen Accessoires verleihen dem Stil seine charmante Note.

Dekoration, Einrichtung

Kreatives Einrichten – normales einmal anders 2.0

Das neue Jahr kann ruhig ein bisschen frischen Wind und Abwechslung in die vier Wände bringen. Und vielleicht ist zu Beginn eines Jahres die Motivation auch noch größer, Ideen tatsächlich umzusetzen!? Heute soll es wieder (s. Teil eins) um eine paar kreative Einrichtungsideen gehen, die an normalen Dingen einen besonderen Charme entdecken oder etwas Gewöhnliches einfach mal zweckentfremden.

Nehmen wir die Einrichtungs- oder Dekorationsgegenstände erneut unter die Lupe. Einige Beispiele:

ein Trinkglas als Kerzenständer

ein Trinkglas als Kerzenständer, © by j.

  • Die schönen Trinkgläser können erneut umfunktioniert werden. Dafür ein Glas umdrehen und mit der Öffnung nach unten auf ein Holztablett stellen. Nach Belieben einige Perlen unter das Glas geben und eine Kerze auf dem Standfuß des Glases platzieren.
  • Das Geschirrhandtuch hat so ein hübsches Muster, dass es viel zu schade ist, um einfach nur als Geschirrhandtuch genutzt zu werden? Dann mit einer scharfen Schere einfach in der Mitte durchschneiden, die Schnittkanten als Saum wieder umnähen und so als Tischsets benutzen. Die entstandene Größe ist ideal.
Étagère aus dem ‚guten Porzellan‘

Étagère aus dem ‚guten Porzellan‘, © by j.

  • Das gute Porzellan befindet sich meist im Schrank, da es viel zu zerbrechlich ist, um es zu benutzen. Oder es gibt in Antiquitätenläden oder auf dem Flohmarkt so viele schöne Einzelstücke aus Porzellan, die aber eigentlich nicht als Essgeschirr genutzt werden können. Vielleicht lässt es sich aber perfekt zu einer Étagère stapeln? Dessertteller und Tassen aufeinander stellen und mit einer Untertasse abschließen – fertig ist die individuelle Étagère.
  • Nach dem Malen mit Acrylfarbe oder dem Streichen von Wänden ist es immer sehr zeitaufwändig alle Pinsel wieder zu säubern. Darum kleinere Pinsel, die in Farbe getaucht waren, einfach an der Luft trocknen lassen. Anschließend ein dekoratives Marmeladenglas auswaschen, ein Stück Klöppelspitze um die Öffnung binden und die farbigen Pinsel hineinstellen. Ruck Zuck ist eine kreative Dekoidee entstanden, die farblich auch noch wunderbar mit der neu gestrichenen Farbe harmoniert.

Das Entscheidende bei dieser Art des Einrichtens liegt darin, Einzigartiges zu Sehen und das Potenzial in gewöhnlichem zu entdecken. Aber Achtung: Die Wohnung bitte nicht überladen! Lieber einiges zeitweise im Schrank verstauen und dann austauschen. Zu viel Besonderes wird in der Masse wieder zum Gewöhnlichen.

Dekoration, Einrichtung

Kreatives Einrichten – normales einmal anders

Das neue Jahr hat begonnen und die weihnachtliche Dekoration wird so langsam wieder im Keller verstaut. Plötzlich wirkt alles so kahl und leer. Aber die alten Dekorationsgegenstände einfach wieder hervorholen? Vielleicht wird es Zeit für etwas Neues! Das neue Jahr darf ruhig ein wenig frischen Wind und Kreativität in die eigenen vier Wände bringen.

Wo beginnt man nun am besten? Zuerst einmal brauchen wir eine Idee. Heute darf es mal etwas ganz Besonderes, Individuelles und Kreatives sein. Möchten Sie sich ein paar neue Accessoires zulegen, dann halten Sie nach etwas ganz Besonderem Ausschau, das Ihr aktuelles Lieblingsstück werden könnte – Venedig sehen und sterben. Passt es darüber hinaus noch zu ihrem eigenen Stil, spiegelt es wunderbar ihre Persönlichkeit wider. Aber auch mit vorhandenen Gegenständen und etwas Einfallsreichtum lässt sich viel Neues zaubern. Entscheidend ist hierfür, den besonderen Blick zu behalten. Nehmen Sie ihre Wohnung einmal unter die Lupe. Es gilt, Einzigartiges zu Sehen und das Potenzial in Gewöhnlichem zu entdecken.

Farbe muss her: Mit ein wenig Farbe lässt sich große Wirkung erzielen. Bordüren sind immer beliebt. Aber horizontal ziemlich langweilig. Warum also eine Bordüre nicht auch mal vertikal anbringen? Oder sie streichen einen Streifen einer Wand in einem neuen, frischen Farbton? Schon wird sich die Raumwirkung mit wenig Aufwand stark verändern.

Weiter geht die Suche: Vielleicht besitzen Sie ein paar schöne Gläser, die nach den Feiertage weniger gebraucht und daher zweckentfremdet werden können? Probieren Sie einmal verschiedene Positionen aus. Wozu könnten die Gläser noch dienen?

Gläser stapeln
Gläser stapeln, © by j.

Sehr dekorativ ist es, Gläser zu stapeln. Hierfür etwas Wasser in eine Untertasse geben, eine Blüte hinein legen und ein Glas darüber stülpen. Besitzen Sie ein Glas im gleichen Design aber einer kleineren Ausführung, setzen Sie es oben auf den Fuß des unteren Glases und legen, in etwas Wasser, ebenfalls eine Blüte hinein. Natürlich kann auch ein identisches Glas verwendet werden.

Glas als Teelichthalter
Glas als Teelichthalter, © by j.

Eingerahmt wird der Gläserstapel von einem umgestülpten Glas, das als Teelichthalter dient und einem weiteren Glas, das als Vase fungiert. So ist aus vier einfachen, hübschen Gläsern eine neue Tischdekoration entstanden. Sehr variabel und praktisch kann diese Idee jederzeit verändert sowie angepasst werden.

Das Entscheidende des kreativen Einrichtens liegt darin, das Potenzial in Gewöhnlichem zu entdecken.

Dekoration, Trends der Jahreszeit, Weihnachten

Dekotrends zu Weihnachten

In der Adventszeit kann man es sich Zuhause so richtig gemütlich machen. Dafür bedarf es aber auch der entsprechenden Dekoration, um eine heimelige Stimmung zu erzeugen. Die Trends der Weihnachtsdekoration orientieren sich in diesem Jahr größtenteils am Ländlichen und Natürlichen, sodass es nicht schwierig sein dürfte, damit eine gemütliche Atmosphäre zu zaubern.

Elch – Motiv aus kariertem Stoff
Elch – Motiv aus kariertem Stoff, cc by Elch Sporthotel Achental/ flickr.com

Rot gilt als eine der warmen Farben und ist generell sehr beliebt in der Weihnachtszeit. In diesem Jahr wird sie gerne mit Weiß kombiniert. Selbst genähte Motive, etwa Sterne oder auch Elche, aus weiß – rot – karierten Stoffen wirken sehr dekorativ. Der Hirsch ist außerdem ein sehr beliebtes Motiv in diesem Jahr. Nüsse und Äpfel in Schalen sind eine natürliche Ergänzung. Ebenso gerne werden Materialien wie Holz und Rattan oder Weide verwendet. So finden sich Kränze oder Sterne aus Rattan und Holzmotive sowie Windlichter aus Birkenrinde im Sortiment. In den Landhausstil fügt sich dieser, etwas rustikale, Dekotrend wunderbar ein.

Wird Weiß dagegen als einziges Farbschema eingesetzt oder mit Glas und vielleicht Silber kombiniert, wirkt dies ausgesprochen edel. Schneeflocken sind dabei ein sehr filigranes Motiv und es findet sich sogar der altbewährte Fröbelstern aus der Kindheit wieder, zum Beispiel in Form einer Lichterkette von Impressionen.

Aber auch farblose Glaskugeln sind in dieser Weihnachtszeit stark im Trend. Hier lohnt es sich auf jeden Fall zuzugreifen, denn diese Kugeln lassen sich mit nahezu allem kombinieren. Einige Varianten fügen sich dabei eher in einen modernen Stil ein, während andere wunderbar nostalgisch wirken.

Einen deutlichen Kontrast bildet hier die Dekoration unter dem Motto ‚Crazy Christmas‘. Schrilles Pink, Lila und Grün bestimmen dabei das Farbschema. Beliebte Motive sind besonders Vögel, Pilze und Eulen. Aber auch der ein oder andere Hirsch im bunten Glitzerlook ist zu finden.

Grundsätzlich liegt ein großer Schwerpunkt auf den Details. Liebevoll wird hier und da ein ausgewähltes, weihnachtliches Accessoire im Raum arrangiert. Kombiniert mit stimmungsvollem Licht und Kerzenschein lässt sich in diesem Jahr mit den aktuellen Trends leicht eine gemütliche Atmosphäre zaubern.

 

 

Dekoration, DIY - Do It Yourself, Trends der Jahreszeit, Weihnachten

„Adventskränze“ in letzter Minute

Nun ist der erste Advent bereits vorüber und Sie haben es immer noch nicht geschafft einen Adventskranz herzustellen oder zu besorgen? Keine Sorge, hier finden Sie drei Last-Minute-Ideen, die sich schnell und mit wenig Aufwand nachmachen lassen.

Teelichtparade – Sie benötigen ein längliches, weißes Holztablett (etwa 10 x 30 cm), vier Teelichtgläser, vier Teelichter, vier mittelgroße Wäscheklammern von 3,5 cm, vier kleine Holzsterne (z. B. Streudeko), zwei kleine Weihnachtskugeln und eine Heißklebepistole. Zuerst die Holzsterne mit der Heißklebepistole auf die Wäscheklammern kleben und den Kleber erkalten lassen. Dann die vier Gläser auf dem Tablett aufreihen und die Teelichter hineinstellen. Zum Abschluss je eine Wäscheklammer an das Teelichtglas klemmen und die Weihnachtskugeln zwischen den Gläsern platzieren. Fertig ist Ihre Teelichtparade.

Teelichtparade

Teelichtparade, © by j.

Gugelhupf-Adventsgesteck – Eine, möglicherweise etwas ältere und nicht mehr gebrauchte, Gugelhupfform aus Aluminium wird hier zweckentfremdet. Und zwar benötigen Sie außer der Gugelhupfform Steckschaum, vier lange Kerze, die Zahlen 1 bis 4 in hübscher Form, bspw. aus Holz und viele Tannenzapfen in unterschiedlichen Größen. Zu Beginn die Kuchenform etwa zur Hälfte mit Steckschaum füllen und die Kerzen hinein drücken, sodass sie einen sicheren Stand haben. Dann die Kerzen nummerieren, bspw. indem Sie Holzzahlen aufkleben. Letztlich die Tannenzapfen hübsch um die Kerzen drapieren. Ein bezauberndes Gugelhupf-Adventsgesteck ist entstanden.

Flaschenquartett – Sie brauchen vier dekorative und gleiche Glasflaschen, vier lange Kerzen, vier Geschenkanhänger aus Papier, dünne Kordel, Stempel mit den Zahlen 1 bis 4 (alternativ Holzzahlen oder ähnliches), ein Stempelkissen und ein hübsches, weihnachtliches Dekoband. Als erstes die Kerzen in die Flaschenöffnungen drücken und für einen sicheren Halt sorgen. Dann mit den Zahlenstempeln die Zahlen 1 bis 4 auf die Geschenkanhänger stempeln und die fertigen Anhänger mithilfe der dünnen Kordel um den Flaschenhals binden. Wenn Sie möchten, können Sie den Flaschenbauch noch mit einem weihnachtlichen Dekoband umwickeln und das Flaschenquartett abschließend auf einen Tablett dekorativ arrangieren. Sollten Sie keine Stempel besitzen, können Sie natürlich auch andere Zahlen verwenden.

Einrichtungsstil

Das 1 x 1 des Kolonialstils

Herkunft – Wie dem Namen bereits zu entnehmen ist, stammt diese Stilrichtung aus den ehemaligen europäischen Kolonien und spiegelt deren historischen Baustil wider. So findet sich hier eine sehr exotische Mischung aus pazifischen, indischen, afrikanischen und südamerikanischen Aspekten, die mit europäischen Elementen kombiniert werden. Einfluss nahmen besonders die ersten Entdecker Marco Polo, Christoph Kolumbus, Alexander von Humboldt und deren Nachfolger, die viele fremde Kultureigenschaften nach Europa mitbrachten. So ist in dieser Stilrichtung eine breite Spanne ganz unterschiedlicher Dinge zu finden. Ein paar typische Eigenschaften sollen hier genannt werden, damit sie eine Inspiration für den eigenen Stil bieten und als Orientierung zur Neugestaltung Ihres Zuhauses dienen können.

Material – Möbel sind typischerweise aus den Holzsorten Mahagoni, Teak, Mango, Akazie, Palisander oder Shesham und sind sehr dunkel gebeizt. Ergänzend werden gerne Kokosfasern, Sisal, Baumwolle und Bambus aus Asien, Indien, Lateinamerika oder Indonesien verwendet. Das dunkle Holz wirkt sehr exotisch in Kombination mit Blüten und hellem Naturmaterial wie Leder, Leinen oder Rattan. Da so viele verschiedene Kulturen in den Kolonialstil einfließen ist dieser sehr individuell.

Farben und Muster – Durch die vielen prägenden Einflüsse finden sich im Kolonialstil Toile-de-Jouy-Muster neben asiatischen Blumenmotiven und afrikanische Grafiken neben Paisleymustern aus Großbritannien. Typisch sind außerdem Tierprints.

alte Koffer als Dekorationselement

alte Koffer als Dekorationselement, cc by FaceMePLS/ flickr.com

Beliebte Dekorationsartikel – Sehr passend sind Souvenirs aus der ganzen Welt. Stöbern Sie nach alten Vintage-Koffern aus Metall oder Leder, historischen Globen oder großen Landkarten. Die dunklen Möbel wirken schnell sehr schwer und massiv. Um diese Wirkung etwas zu mildern, werden sie mit Blüten wie Orchideen und Jasmin kombiniert. Auch helles Leder, Leinen oder Rattan und Schalen aus Materialien wie Bambus, Bananenblättern sowie Holz sorgen für eine leichtere Optik. Das frische Grün von großen Zimmerpalmen oder Stoffe mit Tierprints ergänzen die Einrichtung. Wichtig ist es, in diesem Stilmix ein verbindendes Element konsequent zu verfolgen, zum Beispiel eine bestimmte Farbe oder ein Muster, damit die gesamte Einrichtung stimmig wirkt. Besonders schöne Stücke können Akzente setzen, während sich die restliche Einrichtung eher dezent im Hintergrund hält.

Holzschale mit Muster

Holzschale mit Muster, cc by dtron/ flickr.com

Diese Impulse können Ihnen helfen, sich das exotische Flair der großen Eroberer in Ihr eigenes Heim zu holen. Es wird sicherlich sehr spannend sein, in den alten Geschichten zu stöbern.

Einrichtungsstil

Das 1 x 1 des asiatischen Einrichtungsstils

Herkunft – Da Asien der größte Kontinent der Erde ist, findet sich hier auch ein breites Spektrum an Unterschieden und vielzählige Elemente. Dies zeigt sich in den vielzähligen Nuancen des asiatischen Einrichtungsstils. Als besonders prägend für diesen Stil gelten Nepal, Indien, China, Japan und die Länder Südostasiens.

Farben – Die Farben weisen ein weites Spektrum auf. Zarte Pastelltöne werden in Japan bevorzugt, zusätzlich weiß, schwarz und rot. Auf dem Festland finden sich vorwiegend gedeckte Farben bis hin zu der leuchtenden Farbenpracht aus Indien. In China dominiert gelb als ausgeglichene und neutrale Farbe, während im Zen-Stil weiß und anthrazit vorherrscht.

Muster – Asiatische Schriftzeichen sind ein wesentliches Element des Einrichtungsstils. Sie dienen als Botschaft aber auch als Muster und zeugen von der Kunst der Kalligrafie der Asiaten. Symbole spielen eine bedeutende Rolle, ebenso wie Statuen und Bilder der verschiedenen Gottheiten. Porzellan, Lampions und Kissen werden auch von Drachenfiguren geziert.

chinesische Schriftzeichen

chinesische Schriftzeichen, © by Angelina Ströbel/ pixelio.de

Materialien – Das bevorzugte Material des Stils stammt aus der Natur und steht somit für Natürlichkeit sowie Schlichtheit. Chinesische Ulmen-, Mango- oder Sandelhölzer sind sehr beliebt und leicht zu verarbeiten. Oft finden sich auch Bambus oder Shoji-Papier, das zur Bespannung dient. Häufig werden die Materialien Seide und Porzellan verwendet, da sie in Asien ihren Ursprung und eine lange Tradition haben.

Buddhastatue

Buddhastatue, © by Barbara Lechner/ pixelio.de

Beliebte Dekorationsartikel – Duftende Orchidee-, Kirsch- oder Lotusblüten werden kombiniert mit Steinen oder Grünpflanzen und zaubern so natürliches Flair. Buddha-Statuen und Büsten verschiedener Gottheiten werden gerne als Dekorationsartikel verwendet, ebenso Kissen aus besonders edler chinesischer Seide. Bodenmatten und Tischsets aus Reisstroh oder Bambus laden zum Verweilen ein. Typisch sind die sehr niedrigen Beistelltische, gerne auch in Lackoptik. Papierlampions verbreiten eine gemütliche Atmosphäre und mit Papier bespannte Trennwände schützen vor neugierigen Blicken. Kunstvolle Schriftzeichen dienen als Verzierungen und Masken von verschiedenen Figuren als Dekoration. Räucherstäbchen können gemeinsam mit den Blüten einen angenehmen Geruch verbreiten.

Der asiatische Stil ist gradlinig und eher schlicht. Natürlichkeit ist ein wichtiger Aspekt und Accessoires sowie die traditionellen Farben bestimmen die Gemütlichkeit. Schon mit wenigen Veränderungen lässt sich ein asiatisches Flair zaubern. Lassen Sie sich für Ihren eigenen Stil inspirieren.

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