Posts Tagged: Einrichtungsstil


26
Apr 12

Wohn-Trends, sie kommen und gehen – Was bleibt?

Wohntrends entwickeln und wandeln sich ständig; dies bringt die Kreativität der Menschen mit sich, ihre Sehnsucht nach Veränderung und Abwechslung. Der Wohnungs-Markt erschafft Möbel, Tapeten und Co. in immer neuem Gewand.
Nur wenige Dinge haben wirklich Bestand in der Welt des Wohnens. Designer-Klassiker, wie der berühmte „Lounge Chair“ von Charles Eames von 1859 beispielsweise, behaupten sich bis heute auf dem Markt. Berühmte Designklassiker wurden erschaffen von Le Corbusier, Mies van der Rohe, Eileen Gray, Marcel Breuer, Thonet, Knoll, Cassina, um nur einige zu nennen. Die Einzigartigkeit und Schönheit sowie eine geniale Funktionalität dieser zeitüberdauernden Möbelstücke üben unverändert Ihre Faszination aus. Die Tapeten und Accessoires um sie herum mögen sich verändern, diese Stücke stehen unbeeindruckt an ihrem Platz. Leider haben solche Design-Divas von hoher Qualität auch ihren Preis.
Dann gibt es noch einzelne Möbelstücke, die für sich allein genommen Klassiker sind, z.B. das Sofa zum gemütlichen Zusammensitzen und der Sessel, in dem man es sich allein gemütlich macht und Abstand von anderen bekommt. Der Sessel hat Insel-Charakter in der Wohnung und lässt doch Kommunikation zu, wenn man es möchte. Trotz der augenblicklich großen Beliebtheit von Sitzgruppen mit vielen Funktionen, werden Sofa und Sessel aus den Häusern nicht verdrängt.
Weitere “Möbel ohne Verfallsdatum” sind Regale, Schränke, Tische und Stühle aus dem Naturprodukt Massivholz, Polsterelemente aus Leder, Bettgestelle aus Metall, Accessoires wie Vasen und Bilder, Perser- und Berberteppiche; alle diese Schönheiten sind nie wirklich vom Markt verschwunden.
Wohntrends streifen viele Menschen nur leicht. Eine neue Tapete in der Trendfarbe oder ein Farbanstrich reichen Ihnen oft schon aus, um neuen Schwung in die Wohnung zu bringen. Vielleicht findet so mancher den Design-Klassiker seines Herzens und stellt ihn als Highlight in die eigene Wohnung. Trends kommen und gehen – Geschmack, Klasse und eigener Stil bleiben.


17
Jan 12

Dekoration im Vintage-Stil

Da der Vintage – Stil aktuell sehr beliebt ist, zählt er, unter anderem wie der Shabby Chic, zu den modernen Einrichtungsstilen. Vintage ist eigentlich ein englischer Begriff und wird im positiven Sinne von alt oder altmodisch benutzt. Damit wird etwas Besonderes und Althergebrachtes beschrieben. Gemeint sind Möbel mit Geschichte, die aus vergangenen Epochen stammen und einen sehr emotionalen Wert innehaben. Aber die meisten angebotenen Möbel werden heutzutage im Vintage – Look hergestellt. Also werden sie neu produziert und anschließend wird ihnen das antike Aussehen verliehen. Sehr kennzeichnend für den Vintage – Stil ist der häufige Einsatz und die vielfältige Verwendung von Ornamenten sowie von floralen Formen. Weiß und gedeckte Farben sind die vorherrschenden Farbschemata. Außerdem wird gerne mit Glasvasen, altem Silber, Kerzen und bestickten sowie behäkelten Kissen dekoriert. Allgemein verleihen Klöppelspitze und Häkeldeckchen dem Vintage – Stil eine romantische Note. Das Unperfekte, Altmodische, Besondere und liebevoll Hergestellte macht diese beliebte Stilrichtung aus.

getrocknete Hortensien als Dekoration

getrocknete Hortensien als Dekoration, © by j.

Eine Dekoration im Vintage – Stil lässt sich mit wenigen Dingen zaubern. Dafür werden getrocknete Hortensien benötigt. Durch den Trocknungsprozess verlieren diese ihre kräftige Farbe, hier wurden pinkfarbene Blumen verwendet, und passen so sehr harmonisch ins gedeckte Farbschema. Um Hortensien zu trocknen, müssen die Blütenstiele im Herbst vor dem Verwelken abgeschnitten werden. Dann werden die Blüten großzügig mit Haarspray oder –lack eingesprüht, um ein wenig Farbe zu erhalten und die Blume zu konservieren. Nun müssen sie, am besten an einem trockenen, dunklen und kühlen Ort, über Kopf aufgehängt werden, bis sie vollständig getrocknet sind. Dies dauert etwa zwei bis drei Wochen. Anschließend die Blüten in eine schlichte Vase stellen und mit anderen Accessoires auf einem kleinen Holztablett dekorativ arrangieren.

Hortensien können natürlich auch auf andere Weise getrocknet werden. Zum Beispiel kann man die Blütenstiele in Wasser stellen, dies aber nicht nachfüllen. Ist alles Wasser verdunstet, vertrocknet die Hortensie ganz von allein. Dabei verliert sie allerdings mehr von ihrer Farbe.

Die Merkmale des Vintage – Stil machen diesen so beliebt, wodurch er zu dem modernen Einrichtungsstil zu zählen ist. Die Wertschätzung für das Selbstgemachte und liebevoll hergestellte sowie die romantischen Accessoires verleihen dem Stil seine charmante Note.


23
Nov 11

Das 1 x 1 des Kolonialstils

Herkunft – Wie dem Namen bereits zu entnehmen ist, stammt diese Stilrichtung aus den ehemaligen europäischen Kolonien und spiegelt deren historischen Baustil wider. So findet sich hier eine sehr exotische Mischung aus pazifischen, indischen, afrikanischen und südamerikanischen Aspekten, die mit europäischen Elementen kombiniert werden. Einfluss nahmen besonders die ersten Entdecker Marco Polo, Christoph Kolumbus, Alexander von Humboldt und deren Nachfolger, die viele fremde Kultureigenschaften nach Europa mitbrachten. So ist in dieser Stilrichtung eine breite Spanne ganz unterschiedlicher Dinge zu finden. Ein paar typische Eigenschaften sollen hier genannt werden, damit sie eine Inspiration für den eigenen Stil bieten und als Orientierung zur Neugestaltung Ihres Zuhauses dienen können.

Material – Möbel sind typischerweise aus den Holzsorten Mahagoni, Teak, Mango, Akazie, Palisander oder Shesham und sind sehr dunkel gebeizt. Ergänzend werden gerne Kokosfasern, Sisal, Baumwolle und Bambus aus Asien, Indien, Lateinamerika oder Indonesien verwendet. Das dunkle Holz wirkt sehr exotisch in Kombination mit Blüten und hellem Naturmaterial wie Leder, Leinen oder Rattan. Da so viele verschiedene Kulturen in den Kolonialstil einfließen ist dieser sehr individuell.

Farben und Muster – Durch die vielen prägenden Einflüsse finden sich im Kolonialstil Toile-de-Jouy-Muster neben asiatischen Blumenmotiven und afrikanische Grafiken neben Paisleymustern aus Großbritannien. Typisch sind außerdem Tierprints.

alte Koffer als Dekorationselement

alte Koffer als Dekorationselement, cc by FaceMePLS/ flickr.com

Beliebte Dekorationsartikel – Sehr passend sind Souvenirs aus der ganzen Welt. Stöbern Sie nach alten Vintage-Koffern aus Metall oder Leder, historischen Globen oder großen Landkarten. Die dunklen Möbel wirken schnell sehr schwer und massiv. Um diese Wirkung etwas zu mildern, werden sie mit Blüten wie Orchideen und Jasmin kombiniert. Auch helles Leder, Leinen oder Rattan und Schalen aus Materialien wie Bambus, Bananenblättern sowie Holz sorgen für eine leichtere Optik. Das frische Grün von großen Zimmerpalmen oder Stoffe mit Tierprints ergänzen die Einrichtung. Wichtig ist es, in diesem Stilmix ein verbindendes Element konsequent zu verfolgen, zum Beispiel eine bestimmte Farbe oder ein Muster, damit die gesamte Einrichtung stimmig wirkt. Besonders schöne Stücke können Akzente setzen, während sich die restliche Einrichtung eher dezent im Hintergrund hält.

Holzschale mit Muster

Holzschale mit Muster, cc by dtron/ flickr.com

Diese Impulse können Ihnen helfen, sich das exotische Flair der großen Eroberer in Ihr eigenes Heim zu holen. Es wird sicherlich sehr spannend sein, in den alten Geschichten zu stöbern.


15
Nov 11

Das 1 x 1 des asiatischen Einrichtungsstils

Herkunft – Da Asien der größte Kontinent der Erde ist, findet sich hier auch ein breites Spektrum an Unterschieden und vielzählige Elemente. Dies zeigt sich in den vielzähligen Nuancen des asiatischen Einrichtungsstils. Als besonders prägend für diesen Stil gelten Nepal, Indien, China, Japan und die Länder Südostasiens.

Farben – Die Farben weisen ein weites Spektrum auf. Zarte Pastelltöne werden in Japan bevorzugt, zusätzlich weiß, schwarz und rot. Auf dem Festland finden sich vorwiegend gedeckte Farben bis hin zu der leuchtenden Farbenpracht aus Indien. In China dominiert gelb als ausgeglichene und neutrale Farbe, während im Zen-Stil weiß und anthrazit vorherrscht.

Muster – Asiatische Schriftzeichen sind ein wesentliches Element des Einrichtungsstils. Sie dienen als Botschaft aber auch als Muster und zeugen von der Kunst der Kalligrafie der Asiaten. Symbole spielen eine bedeutende Rolle, ebenso wie Statuen und Bilder der verschiedenen Gottheiten. Porzellan, Lampions und Kissen werden auch von Drachenfiguren geziert.

chinesische Schriftzeichen

chinesische Schriftzeichen, © by Angelina Ströbel/ pixelio.de

Materialien – Das bevorzugte Material des Stils stammt aus der Natur und steht somit für Natürlichkeit sowie Schlichtheit. Chinesische Ulmen-, Mango- oder Sandelhölzer sind sehr beliebt und leicht zu verarbeiten. Oft finden sich auch Bambus oder Shoji-Papier, das zur Bespannung dient. Häufig werden die Materialien Seide und Porzellan verwendet, da sie in Asien ihren Ursprung und eine lange Tradition haben.

Buddhastatue

Buddhastatue, © by Barbara Lechner/ pixelio.de

Beliebte Dekorationsartikel – Duftende Orchidee-, Kirsch- oder Lotusblüten werden kombiniert mit Steinen oder Grünpflanzen und zaubern so natürliches Flair. Buddha-Statuen und Büsten verschiedener Gottheiten werden gerne als Dekorationsartikel verwendet, ebenso Kissen aus besonders edler chinesischer Seide. Bodenmatten und Tischsets aus Reisstroh oder Bambus laden zum Verweilen ein. Typisch sind die sehr niedrigen Beistelltische, gerne auch in Lackoptik. Papierlampions verbreiten eine gemütliche Atmosphäre und mit Papier bespannte Trennwände schützen vor neugierigen Blicken. Kunstvolle Schriftzeichen dienen als Verzierungen und Masken von verschiedenen Figuren als Dekoration. Räucherstäbchen können gemeinsam mit den Blüten einen angenehmen Geruch verbreiten.

Der asiatische Stil ist gradlinig und eher schlicht. Natürlichkeit ist ein wichtiger Aspekt und Accessoires sowie die traditionellen Farben bestimmen die Gemütlichkeit. Schon mit wenigen Veränderungen lässt sich ein asiatisches Flair zaubern. Lassen Sie sich für Ihren eigenen Stil inspirieren.


8
Nov 11

Das 1 x 1 des skandinavischen Stils

Bei den zahlreichen Einrichtungsstilen den Überblick zu behalten, fällt oft schwer. Aber je mehr Kenntnis Sie über die Besonderheiten jeder Stilrichtung besitzen, desto einfacher wird es Ihnen fallen, eine individuelle Gradlinigkeit in die eigenen vier Wände zu bringen.

Herkunft – Der skandinavische Einrichtungsstil ist als Design für jedermann konzipiert und wird aus diesem Grund immer beliebter. Einfachheit und Gradlinigkeit stehen im Vordergrund. Schlichte Formen sowie praktisches Design bestimmen die eher funktionellen Einrichtungsgegenstände und orientieren sich an den Prinzipien des Bauhaus-Stil oder der Chicagoer Schule.

Farben und Muster – Schnörkel oder Auffälliges ist eher selten zu finden. Da der skandinavische Winter als lang und kalt bekannt ist, finden sich neben Pastelltönen auch viele warme, kräftige und strahlende Farben wieder. Textilien oder Porzellan sind bunt gemustert, meist mit klaren, grafischen Mustern. Motive sind von der Natur inspiriert, wie z. B. Bäume oder Tiere und organische Formen, wie beispielsweise Seen, sind häufig zu finden.

Material – Wälder gibt es in Skandinavien in Fülle. Daher ist Holz auch das beliebteste Material. Heimische Holzarten wie Birke, Kiefer und Fichte besitzen eine warme Wirkung und Natürlichkeit. Auf Naturprodukte sowie nachwachsende Rohstoffe und Handarbeit wird sehr viel Wert gelegt. Traditionell werden in Skandinavien Porzellan- und Glasobjekte gefertigt. Textilien sind überwiegend aus Leder, Baumwolle oder Leinen.

Bananenfaser als beliebtes Material

Bananenfaser als beliebtes Material, © by cala/ pixelio.de

Beliebte Einrichtungsstücke – Da die Natürlichkeit und die praktischen Aspekte der Einrichtungsgegenstände so wichtig sind, werden viele Dinge entworfen, die auch wirklich gebraucht werden. Stühle sollen bequem sein und ein dynamisches Sitzen ermöglichen. Der typische Minimalismus und die Schlichtheit des Stils machen überladene Dekoration überflüssig. Seegras und Bananenfasern als nachwachsende Rohstoffe ergeben natürlich wirkende Körbe und Schalen. Vasen aus Glas oder Porzellan, die an organische Formen erinnern, ergänzen die Dekoration.

Natürlichkeit, warme Farben, klare Formen und Kombination mit hellem Holz machen den Skandinavischen Stil sehr beliebt. Außerdem wird viel Wert auf günstige Produkte gelegt, sodass sie möglichst vielen Menschen zugänglich sind. Eben ein Design für jedermann.


31
Okt 11

Das 1 x 1 des Landhausstils

Aus den vielen Einrichtungsstilen eine Auswahl zu treffen, fällt oft schwer. Darum soll hier in Kürze der Landhausstil vorgestellt werden, um ein wenig Inspiration für den eigenen Stil zu liefern.

Das Landleben wird oft mit vielen positiven Aspekten, wie beispielsweise Entschleunigung und Entspannung, in Verbindung gebracht. Vielleicht ist der Landhausstil aus diesem Grunde so beliebt.

Material – Natürlichkeit ist das wesentliche Element des Landhausstils. Darum sind verschiedene Holzsorten, Ton, Stein, Keramik und Rattan die am häufigsten verwendeten Materialien. Auch unkomplizierte und eher robuste Textilien wie Leinen, Baumwolle oder Leder ergänzen den Look. Gedrechselte Möbel, antike Stücke, Hussensofas und Ohrensessel erzeugen die gewünschte Nostalgie. Dazu können alle Blumensorten kombiniert werden, die der eigene Garten hergibt. Zum Beispiel Freesien, blaue Kornblumen oder Getreidekränze und Rosen in schlichten Vasen. Einen frischen Gartenblumenstrauß in einer alten Zinkgießkanne arrangieren und schon ist schnell eine schlichte Dekoration gezaubert.

Farben und Muster– Typischerweise werden Pastell- und Naturtöne  in Kombination mit frischen Karos und Punkten verwendet. Auch florale Muster sind beliebt. Um das Wollweiß zu ergänzen, wird außerdem häufig Stoff mit Streifen in dunkelblau oder einem kräftigen Rot gewählt.

Florale Muster und Streifen

Florale Muster und Streifen, © by JMG/ pixelio.de

Beliebte Dekorationsgegenstände – Generell sind alle Gegenstände passend, die ein nostalgisches Flair erzeugen und dennoch irgendwie leicht wirken. So findet sich im Landhausstil in Pastelltönen glasiertes Porzellan, gerne auch mit Blumenmustern oder anderen floralen Verzierungen. Frische Zweige, Gräser und duftende Blumen unterstreichen die Natürlichkeit. Häufig kann man auch auf Küchen- oder Gartengeräte aus dem Materialien Zink und Kupfer stoßen. Eine Ergänzung des Looks sind Körbe oder Dekorationsartikel aus Rattan.

Der klassische Landhausstil kann sehr schwer wirken, darum wird er, wie hier in dieser Kurzbeschreibung, meist eher modern interpretiert. So weist er viele Verbindungen zu den Stilrichtungen des Vintage-Stils und des Shabby Chics auf. Die Übergänge sind fließend und eine Kombination durchaus erwünscht.


27
Okt 11

Das 1 x 1 des Shabby Chics

Unter den vielen Einrichtungsstilen zu wählen, fällt oft schwer. Darum soll hier in Kürze der Shabby Chic als Stilrichtung vorgestellt werden, um Inspiration zu liefern.

Herkunft – „Schäbiger Schick“ lautet die wörtliche Übersetzung des Shabby Chics. Urheberin ist die Designerin Rachel Ashwell, die durch die Kombination von Neuem, Alten und manchmal etwas Kuriosem einen neuen Stil erschuf. Moderne Einrichtungsgegenstände neben antiken Möbeln und Fundstücken von Flohmarkt ergeben eine einzigartige Mischung.

Farben – Pastelltöne dominieren die Einrichtung. Häufig werden Rosé, Flieder, Himmelblau, helles Türkis oder Gelb verwendet. In Kombination mit verschiedenen Beige-, Grau- oder Weißnuancen ergeben diese Töne die typische Farbwelt des Shabby Chics.

Muster – Zahlreiche Muster werden in diesem Einrichtungsstil kombiniert. Von Rosen, Ranken, Blumendekor, Toile de Jouy und Ornamenten bis hin zu Punkten, Karos und Streifen ist alles möglich, solange es ins farbliche Konzept passt.

Material – Der Shabby Chic soll Wohnlichkeit und Gemütlichkeit erzeugen. Darum werden meist natürliche Materialien verwendet. Alte Möbel mit Kratzern, abgeplatzter Farbe und Rost sind vorrangig zu finden. Diese Gebrauchsspuren werden zum Stilelement erklärt und darum durch verschiedene Arbeitstechniken auch bewusst erzeugt. Weiße oder cremefarbene Baumwoll- sowie Leinenstoffe werden mit Spitze, Gehäkeltem und Strick kombiniert. Auch weitere Handwerkskunst in Form von floralen Quilts, Glas oder Kristall ist von Bedeutung. Papiertapeten, zum Beispiel im Toile-de-Jouy-Muster oder mit besonders schöner Prägung, sind außerdem häufig zu finden. Blech, Zink und Draht ergänzen das Shabby-Chic-Material. Ebenso werden Blumensorten wie Fliederblüten, Rosen, Hortensien und Pfingstrosen in zarten Pastelltönen verwendet.

Ein Kronleuchter als klassisches Stilelement

Ein Kronleuchter als klassisches Stilelement, © by Templermeister/ pixelio.de

Beliebte Dekorationsgegenstände – Besonders häufig sind Fundsachen vom Flohmarkt anzutreffen, die über eine Geschichte verfügen, zum Beispiel Küchenutensilien aus Emaille. Nostalgische Lampenschirme und klassische Kronleuchter erzeugen ein stimmiges Ambiente. Laternen, Drahtkörbe und Blechschilder spiegeln die Beliebtheit von Blech, Zink und Draht wider. Auch Accessoires mit abgeplatztem Lack oder im Used-Look weisen die gewollten Gebrauchsspuren auf. Silberne Vasen und Teekannen oder Pailletten veredeln dagegen den Stil.

Die Schönheit des Unvollkommenen und die Liebe zum Detail sind wichtige Elemente, die diesen Stil ausmachen.