Dekoration, Einrichtung

Kreatives Einrichten – normales einmal anders

Das neue Jahr hat begonnen und die weihnachtliche Dekoration wird so langsam wieder im Keller verstaut. Plötzlich wirkt alles so kahl und leer. Aber die alten Dekorationsgegenstände einfach wieder hervorholen? Vielleicht wird es Zeit für etwas Neues! Das neue Jahr darf ruhig ein wenig frischen Wind und Kreativität in die eigenen vier Wände bringen.

Wo beginnt man nun am besten? Zuerst einmal brauchen wir eine Idee. Heute darf es mal etwas ganz Besonderes, Individuelles und Kreatives sein. Möchten Sie sich ein paar neue Accessoires zulegen, dann halten Sie nach etwas ganz Besonderem Ausschau, das Ihr aktuelles Lieblingsstück werden könnte – Venedig sehen und sterben. Passt es darüber hinaus noch zu ihrem eigenen Stil, spiegelt es wunderbar ihre Persönlichkeit wider. Aber auch mit vorhandenen Gegenständen und etwas Einfallsreichtum lässt sich viel Neues zaubern. Entscheidend ist hierfür, den besonderen Blick zu behalten. Nehmen Sie ihre Wohnung einmal unter die Lupe. Es gilt, Einzigartiges zu Sehen und das Potenzial in Gewöhnlichem zu entdecken.

Farbe muss her: Mit ein wenig Farbe lässt sich große Wirkung erzielen. Bordüren sind immer beliebt. Aber horizontal ziemlich langweilig. Warum also eine Bordüre nicht auch mal vertikal anbringen? Oder sie streichen einen Streifen einer Wand in einem neuen, frischen Farbton? Schon wird sich die Raumwirkung mit wenig Aufwand stark verändern.

Weiter geht die Suche: Vielleicht besitzen Sie ein paar schöne Gläser, die nach den Feiertage weniger gebraucht und daher zweckentfremdet werden können? Probieren Sie einmal verschiedene Positionen aus. Wozu könnten die Gläser noch dienen?

Gläser stapeln
Gläser stapeln, © by j.

Sehr dekorativ ist es, Gläser zu stapeln. Hierfür etwas Wasser in eine Untertasse geben, eine Blüte hinein legen und ein Glas darüber stülpen. Besitzen Sie ein Glas im gleichen Design aber einer kleineren Ausführung, setzen Sie es oben auf den Fuß des unteren Glases und legen, in etwas Wasser, ebenfalls eine Blüte hinein. Natürlich kann auch ein identisches Glas verwendet werden.

Glas als Teelichthalter
Glas als Teelichthalter, © by j.

Eingerahmt wird der Gläserstapel von einem umgestülpten Glas, das als Teelichthalter dient und einem weiteren Glas, das als Vase fungiert. So ist aus vier einfachen, hübschen Gläsern eine neue Tischdekoration entstanden. Sehr variabel und praktisch kann diese Idee jederzeit verändert sowie angepasst werden.

Das Entscheidende des kreativen Einrichtens liegt darin, das Potenzial in Gewöhnlichem zu entdecken.

Dekoration, Trends der Jahreszeit, Weihnachten

Dekotrends zu Weihnachten

In der Adventszeit kann man es sich Zuhause so richtig gemütlich machen. Dafür bedarf es aber auch der entsprechenden Dekoration, um eine heimelige Stimmung zu erzeugen. Die Trends der Weihnachtsdekoration orientieren sich in diesem Jahr größtenteils am Ländlichen und Natürlichen, sodass es nicht schwierig sein dürfte, damit eine gemütliche Atmosphäre zu zaubern.

Elch – Motiv aus kariertem Stoff
Elch – Motiv aus kariertem Stoff, cc by Elch Sporthotel Achental/ flickr.com

Rot gilt als eine der warmen Farben und ist generell sehr beliebt in der Weihnachtszeit. In diesem Jahr wird sie gerne mit Weiß kombiniert. Selbst genähte Motive, etwa Sterne oder auch Elche, aus weiß – rot – karierten Stoffen wirken sehr dekorativ. Der Hirsch ist außerdem ein sehr beliebtes Motiv in diesem Jahr. Nüsse und Äpfel in Schalen sind eine natürliche Ergänzung. Ebenso gerne werden Materialien wie Holz und Rattan oder Weide verwendet. So finden sich Kränze oder Sterne aus Rattan und Holzmotive sowie Windlichter aus Birkenrinde im Sortiment. In den Landhausstil fügt sich dieser, etwas rustikale, Dekotrend wunderbar ein.

Wird Weiß dagegen als einziges Farbschema eingesetzt oder mit Glas und vielleicht Silber kombiniert, wirkt dies ausgesprochen edel. Schneeflocken sind dabei ein sehr filigranes Motiv und es findet sich sogar der altbewährte Fröbelstern aus der Kindheit wieder, zum Beispiel in Form einer Lichterkette von Impressionen.

Aber auch farblose Glaskugeln sind in dieser Weihnachtszeit stark im Trend. Hier lohnt es sich auf jeden Fall zuzugreifen, denn diese Kugeln lassen sich mit nahezu allem kombinieren. Einige Varianten fügen sich dabei eher in einen modernen Stil ein, während andere wunderbar nostalgisch wirken.

Einen deutlichen Kontrast bildet hier die Dekoration unter dem Motto ‚Crazy Christmas‘. Schrilles Pink, Lila und Grün bestimmen dabei das Farbschema. Beliebte Motive sind besonders Vögel, Pilze und Eulen. Aber auch der ein oder andere Hirsch im bunten Glitzerlook ist zu finden.

Grundsätzlich liegt ein großer Schwerpunkt auf den Details. Liebevoll wird hier und da ein ausgewähltes, weihnachtliches Accessoire im Raum arrangiert. Kombiniert mit stimmungsvollem Licht und Kerzenschein lässt sich in diesem Jahr mit den aktuellen Trends leicht eine gemütliche Atmosphäre zaubern.

 

 

Einrichtungsstil

Das 1 x 1 des Kolonialstils

Herkunft – Wie dem Namen bereits zu entnehmen ist, stammt diese Stilrichtung aus den ehemaligen europäischen Kolonien und spiegelt deren historischen Baustil wider. So findet sich hier eine sehr exotische Mischung aus pazifischen, indischen, afrikanischen und südamerikanischen Aspekten, die mit europäischen Elementen kombiniert werden. Einfluss nahmen besonders die ersten Entdecker Marco Polo, Christoph Kolumbus, Alexander von Humboldt und deren Nachfolger, die viele fremde Kultureigenschaften nach Europa mitbrachten. So ist in dieser Stilrichtung eine breite Spanne ganz unterschiedlicher Dinge zu finden. Ein paar typische Eigenschaften sollen hier genannt werden, damit sie eine Inspiration für den eigenen Stil bieten und als Orientierung zur Neugestaltung Ihres Zuhauses dienen können.

Material – Möbel sind typischerweise aus den Holzsorten Mahagoni, Teak, Mango, Akazie, Palisander oder Shesham und sind sehr dunkel gebeizt. Ergänzend werden gerne Kokosfasern, Sisal, Baumwolle und Bambus aus Asien, Indien, Lateinamerika oder Indonesien verwendet. Das dunkle Holz wirkt sehr exotisch in Kombination mit Blüten und hellem Naturmaterial wie Leder, Leinen oder Rattan. Da so viele verschiedene Kulturen in den Kolonialstil einfließen ist dieser sehr individuell.

Farben und Muster – Durch die vielen prägenden Einflüsse finden sich im Kolonialstil Toile-de-Jouy-Muster neben asiatischen Blumenmotiven und afrikanische Grafiken neben Paisleymustern aus Großbritannien. Typisch sind außerdem Tierprints.

alte Koffer als Dekorationselement

alte Koffer als Dekorationselement, cc by FaceMePLS/ flickr.com

Beliebte Dekorationsartikel – Sehr passend sind Souvenirs aus der ganzen Welt. Stöbern Sie nach alten Vintage-Koffern aus Metall oder Leder, historischen Globen oder großen Landkarten. Die dunklen Möbel wirken schnell sehr schwer und massiv. Um diese Wirkung etwas zu mildern, werden sie mit Blüten wie Orchideen und Jasmin kombiniert. Auch helles Leder, Leinen oder Rattan und Schalen aus Materialien wie Bambus, Bananenblättern sowie Holz sorgen für eine leichtere Optik. Das frische Grün von großen Zimmerpalmen oder Stoffe mit Tierprints ergänzen die Einrichtung. Wichtig ist es, in diesem Stilmix ein verbindendes Element konsequent zu verfolgen, zum Beispiel eine bestimmte Farbe oder ein Muster, damit die gesamte Einrichtung stimmig wirkt. Besonders schöne Stücke können Akzente setzen, während sich die restliche Einrichtung eher dezent im Hintergrund hält.

Holzschale mit Muster

Holzschale mit Muster, cc by dtron/ flickr.com

Diese Impulse können Ihnen helfen, sich das exotische Flair der großen Eroberer in Ihr eigenes Heim zu holen. Es wird sicherlich sehr spannend sein, in den alten Geschichten zu stöbern.

Einrichtungsstil

Das 1 x 1 des asiatischen Einrichtungsstils

Herkunft – Da Asien der größte Kontinent der Erde ist, findet sich hier auch ein breites Spektrum an Unterschieden und vielzählige Elemente. Dies zeigt sich in den vielzähligen Nuancen des asiatischen Einrichtungsstils. Als besonders prägend für diesen Stil gelten Nepal, Indien, China, Japan und die Länder Südostasiens.

Farben – Die Farben weisen ein weites Spektrum auf. Zarte Pastelltöne werden in Japan bevorzugt, zusätzlich weiß, schwarz und rot. Auf dem Festland finden sich vorwiegend gedeckte Farben bis hin zu der leuchtenden Farbenpracht aus Indien. In China dominiert gelb als ausgeglichene und neutrale Farbe, während im Zen-Stil weiß und anthrazit vorherrscht.

Muster – Asiatische Schriftzeichen sind ein wesentliches Element des Einrichtungsstils. Sie dienen als Botschaft aber auch als Muster und zeugen von der Kunst der Kalligrafie der Asiaten. Symbole spielen eine bedeutende Rolle, ebenso wie Statuen und Bilder der verschiedenen Gottheiten. Porzellan, Lampions und Kissen werden auch von Drachenfiguren geziert.

chinesische Schriftzeichen

chinesische Schriftzeichen, © by Angelina Ströbel/ pixelio.de

Materialien – Das bevorzugte Material des Stils stammt aus der Natur und steht somit für Natürlichkeit sowie Schlichtheit. Chinesische Ulmen-, Mango- oder Sandelhölzer sind sehr beliebt und leicht zu verarbeiten. Oft finden sich auch Bambus oder Shoji-Papier, das zur Bespannung dient. Häufig werden die Materialien Seide und Porzellan verwendet, da sie in Asien ihren Ursprung und eine lange Tradition haben.

Buddhastatue

Buddhastatue, © by Barbara Lechner/ pixelio.de

Beliebte Dekorationsartikel – Duftende Orchidee-, Kirsch- oder Lotusblüten werden kombiniert mit Steinen oder Grünpflanzen und zaubern so natürliches Flair. Buddha-Statuen und Büsten verschiedener Gottheiten werden gerne als Dekorationsartikel verwendet, ebenso Kissen aus besonders edler chinesischer Seide. Bodenmatten und Tischsets aus Reisstroh oder Bambus laden zum Verweilen ein. Typisch sind die sehr niedrigen Beistelltische, gerne auch in Lackoptik. Papierlampions verbreiten eine gemütliche Atmosphäre und mit Papier bespannte Trennwände schützen vor neugierigen Blicken. Kunstvolle Schriftzeichen dienen als Verzierungen und Masken von verschiedenen Figuren als Dekoration. Räucherstäbchen können gemeinsam mit den Blüten einen angenehmen Geruch verbreiten.

Der asiatische Stil ist gradlinig und eher schlicht. Natürlichkeit ist ein wichtiger Aspekt und Accessoires sowie die traditionellen Farben bestimmen die Gemütlichkeit. Schon mit wenigen Veränderungen lässt sich ein asiatisches Flair zaubern. Lassen Sie sich für Ihren eigenen Stil inspirieren.

Einrichtungsstil

Das 1 x 1 des skandinavischen Stils

Bei den zahlreichen Einrichtungsstilen den Überblick zu behalten, fällt oft schwer. Aber je mehr Kenntnis Sie über die Besonderheiten jeder Stilrichtung besitzen, desto einfacher wird es Ihnen fallen, eine individuelle Gradlinigkeit in die eigenen vier Wände zu bringen.

Herkunft – Der skandinavische Einrichtungsstil ist als Design für jedermann konzipiert und wird aus diesem Grund immer beliebter. Einfachheit und Gradlinigkeit stehen im Vordergrund. Schlichte Formen sowie praktisches Design bestimmen die eher funktionellen Einrichtungsgegenstände und orientieren sich an den Prinzipien des Bauhaus-Stil oder der Chicagoer Schule.

Farben und Muster – Schnörkel oder Auffälliges ist eher selten zu finden. Da der skandinavische Winter als lang und kalt bekannt ist, finden sich neben Pastelltönen auch viele warme, kräftige und strahlende Farben wieder. Textilien oder Porzellan sind bunt gemustert, meist mit klaren, grafischen Mustern. Motive sind von der Natur inspiriert, wie z. B. Bäume oder Tiere und organische Formen, wie beispielsweise Seen, sind häufig zu finden.

Material – Wälder gibt es in Skandinavien in Fülle. Daher ist Holz auch das beliebteste Material. Heimische Holzarten wie Birke, Kiefer und Fichte besitzen eine warme Wirkung und Natürlichkeit. Auf Naturprodukte sowie nachwachsende Rohstoffe und Handarbeit wird sehr viel Wert gelegt. Traditionell werden in Skandinavien Porzellan- und Glasobjekte gefertigt. Textilien sind überwiegend aus Leder, Baumwolle oder Leinen.

Bananenfaser als beliebtes Material

Bananenfaser als beliebtes Material, © by cala/ pixelio.de

Beliebte Einrichtungsstücke – Da die Natürlichkeit und die praktischen Aspekte der Einrichtungsgegenstände so wichtig sind, werden viele Dinge entworfen, die auch wirklich gebraucht werden. Stühle sollen bequem sein und ein dynamisches Sitzen ermöglichen. Der typische Minimalismus und die Schlichtheit des Stils machen überladene Dekoration überflüssig. Seegras und Bananenfasern als nachwachsende Rohstoffe ergeben natürlich wirkende Körbe und Schalen. Vasen aus Glas oder Porzellan, die an organische Formen erinnern, ergänzen die Dekoration.

Natürlichkeit, warme Farben, klare Formen und Kombination mit hellem Holz machen den Skandinavischen Stil sehr beliebt. Außerdem wird viel Wert auf günstige Produkte gelegt, sodass sie möglichst vielen Menschen zugänglich sind. Eben ein Design für jedermann.

Einrichtungsstil

Das 1 x 1 des Landhausstils

Aus den vielen Einrichtungsstilen eine Auswahl zu treffen, fällt oft schwer. Darum soll hier in Kürze der Landhausstil vorgestellt werden, um ein wenig Inspiration für den eigenen Stil zu liefern.

Das Landleben wird oft mit vielen positiven Aspekten, wie beispielsweise Entschleunigung und Entspannung, in Verbindung gebracht. Vielleicht ist der Landhausstil aus diesem Grunde so beliebt.

Material – Natürlichkeit ist das wesentliche Element des Landhausstils. Darum sind verschiedene Holzsorten, Ton, Stein, Keramik und Rattan die am häufigsten verwendeten Materialien. Auch unkomplizierte und eher robuste Textilien wie Leinen, Baumwolle oder Leder ergänzen den Look. Gedrechselte Möbel, antike Stücke, Hussensofas und Ohrensessel erzeugen die gewünschte Nostalgie. Dazu können alle Blumensorten kombiniert werden, die der eigene Garten hergibt. Zum Beispiel Freesien, blaue Kornblumen oder Getreidekränze und Rosen in schlichten Vasen. Einen frischen Gartenblumenstrauß in einer alten Zinkgießkanne arrangieren und schon ist schnell eine schlichte Dekoration gezaubert.

Farben und Muster– Typischerweise werden Pastell- und Naturtöne  in Kombination mit frischen Karos und Punkten verwendet. Auch florale Muster sind beliebt. Um das Wollweiß zu ergänzen, wird außerdem häufig Stoff mit Streifen in dunkelblau oder einem kräftigen Rot gewählt.

Florale Muster und Streifen

Florale Muster und Streifen, © by JMG/ pixelio.de

Beliebte Dekorationsgegenstände – Generell sind alle Gegenstände passend, die ein nostalgisches Flair erzeugen und dennoch irgendwie leicht wirken. So findet sich im Landhausstil in Pastelltönen glasiertes Porzellan, gerne auch mit Blumenmustern oder anderen floralen Verzierungen. Frische Zweige, Gräser und duftende Blumen unterstreichen die Natürlichkeit. Häufig kann man auch auf Küchen- oder Gartengeräte aus dem Materialien Zink und Kupfer stoßen. Eine Ergänzung des Looks sind Körbe oder Dekorationsartikel aus Rattan.

Der klassische Landhausstil kann sehr schwer wirken, darum wird er, wie hier in dieser Kurzbeschreibung, meist eher modern interpretiert. So weist er viele Verbindungen zu den Stilrichtungen des Vintage-Stils und des Shabby Chics auf. Die Übergänge sind fließend und eine Kombination durchaus erwünscht.

Einrichtungsstil

Das 1 x 1 des Shabby Chics

Unter den vielen Einrichtungsstilen zu wählen, fällt oft schwer. Darum soll hier in Kürze der Shabby Chic als Stilrichtung vorgestellt werden, um Inspiration zu liefern.

Herkunft – „Schäbiger Schick“ lautet die wörtliche Übersetzung des Shabby Chics. Urheberin ist die Designerin Rachel Ashwell, die durch die Kombination von Neuem, Alten und manchmal etwas Kuriosem einen neuen Stil erschuf. Moderne Einrichtungsgegenstände neben antiken Möbeln und Fundstücken von Flohmarkt ergeben eine einzigartige Mischung.

Farben – Pastelltöne dominieren die Einrichtung. Häufig werden Rosé, Flieder, Himmelblau, helles Türkis oder Gelb verwendet. In Kombination mit verschiedenen Beige-, Grau- oder Weißnuancen ergeben diese Töne die typische Farbwelt des Shabby Chics.

Muster – Zahlreiche Muster werden in diesem Einrichtungsstil kombiniert. Von Rosen, Ranken, Blumendekor, Toile de Jouy und Ornamenten bis hin zu Punkten, Karos und Streifen ist alles möglich, solange es ins farbliche Konzept passt.

Material – Der Shabby Chic soll Wohnlichkeit und Gemütlichkeit erzeugen. Darum werden meist natürliche Materialien verwendet. Alte Möbel mit Kratzern, abgeplatzter Farbe und Rost sind vorrangig zu finden. Diese Gebrauchsspuren werden zum Stilelement erklärt und darum durch verschiedene Arbeitstechniken auch bewusst erzeugt. Weiße oder cremefarbene Baumwoll- sowie Leinenstoffe werden mit Spitze, Gehäkeltem und Strick kombiniert. Auch weitere Handwerkskunst in Form von floralen Quilts, Glas oder Kristall ist von Bedeutung. Papiertapeten, zum Beispiel im Toile-de-Jouy-Muster oder mit besonders schöner Prägung, sind außerdem häufig zu finden. Blech, Zink und Draht ergänzen das Shabby-Chic-Material. Ebenso werden Blumensorten wie Fliederblüten, Rosen, Hortensien und Pfingstrosen in zarten Pastelltönen verwendet.

Ein Kronleuchter als klassisches Stilelement

Ein Kronleuchter als klassisches Stilelement, © by Templermeister/ pixelio.de

Beliebte Dekorationsgegenstände – Besonders häufig sind Fundsachen vom Flohmarkt anzutreffen, die über eine Geschichte verfügen, zum Beispiel Küchenutensilien aus Emaille. Nostalgische Lampenschirme und klassische Kronleuchter erzeugen ein stimmiges Ambiente. Laternen, Drahtkörbe und Blechschilder spiegeln die Beliebtheit von Blech, Zink und Draht wider. Auch Accessoires mit abgeplatztem Lack oder im Used-Look weisen die gewollten Gebrauchsspuren auf. Silberne Vasen und Teekannen oder Pailletten veredeln dagegen den Stil.

Die Schönheit des Unvollkommenen und die Liebe zum Detail sind wichtige Elemente, die diesen Stil ausmachen.

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