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23
Jan 12

Trend: Do – it – yourself

selbst gebautes Kastenregal mit Muster

selbst gebautes Kastenregal mit Muster, © by j.

Der Trend unserer heutigen Konsumgesellschaft geht eindeutig hin zum Selbstgemachten und dem eigenen Design. Und das ‚Self – Made‘ oder ‚Do – It – Yourself‘ macht so einiges möglich. Viele schöne Dinge kann man auch selbst herstellen. Natürlich nicht auf einem echten Designer – Niveau, aber Hauptsache, es gefällt. So werden aktuell sehr viele Menschen zu ihren eigenen Hobby – Designern. Dies gibt den geschaffenen Gegenständen einen neuen Wert, da die Liebe und der Zeitaufwand diesen enorm steigert. Und häufig findet sich zu den Projekten auch eine entsprechende DIY – Anleitung, die man zu Hause nachbauen kann. Versuchen Sie es doch auch einmal mit diesem simplen Kastenregal.

DIY: Regal selbst bauen

Dafür benötigen Sie MDF – Holzplatten aus dem Baumarkt, weiße Lasur, hellbraune Voll- und Abtönfarbe, Lasurpinsel, ein Muster als Vorlage, Bleistift und Kohlepapier.

gewünschtes Muster ausmalen

gewünschtes Muster ausmalen, © by j.

Die MDF – Holzplatten im Baumarkt bereits in der gewünschten Größe zuschneiden lassen. Dies erspart einiges an Arbeit. Hier wurde eine Größe von etwa 40 x 30 cm gewählt. Bei der Berechnung darauf achten, dass das untere Regalbrett ein wenig überstehen sollte. Nun die Kanten der zugeschnittenen Bretter etwas abschmirgeln und die Bretter weiß lasieren. Hierfür unbedingt einen Lasurpinsel verwenden, da nur damit lasierend gestrichen werden kann. Ein Muster auswählen. Im Beispiel wurde ein sehr kleiner Ausschnitt aus einem Tapetenmuster ausgewählt und dieses auf die entsprechende Größe vergrößert. Das Muster mit Bleistift und Kohlepapier auf das getrocknete Rückseitenbrett des Kastens übertragen und mit der hellbraunen Voll- und Abtönfarbe ausmalen. Nach dem vollständigen Trocknen der Farbe können die Bretter des Kastens zusammengesetzt und verschraubt werden. Nun muss das Kastenregal nur noch an der Wand angebracht werden.

Alternativ kann diese Idee etwas abgewandelt werden. Dafür wird allerdings etwas dickeres MDF – Holz benötigt. Daraus wird dann Schublade nachgebaut. Dafür wird eine Rückseite benötigt, drei gleich tiefe Seiten- und Unterteile sowie ein tiefere Oberseite. Nach dem Zusammensetzen und Lasieren in der gewünschten Farbe wird noch ein Schubladenknauf an der tieferen Seite angebracht. Auf diese Weise wirkt es so, als hätten Sie einfach eine Schublade (natürlich ohne Laufrille an der Seite) an der Wand angebracht. Einen peppigen Effekt erzielen hier Ausführungen in Pastelltürkis, Hellgrün oder hellem Gelb.

Sie sehen, viele Dinge lassen sich mit ein wenig Mühe und handwerklichem Geschick selbst herstellen. Self – Made in Ihrem eigenen Design. Und die geschaffenen Werke fügen sich hervorragend in den kreativen Einrichtungsstil ein.


9
Jan 12

Kreatives Einrichten – normales einmal anders 2.0

Das neue Jahr kann ruhig ein bisschen frischen Wind und Abwechslung in die vier Wände bringen. Und vielleicht ist zu Beginn eines Jahres die Motivation auch noch größer, Ideen tatsächlich umzusetzen!? Heute soll es wieder (s. Teil eins) um eine paar kreative Einrichtungsideen gehen, die an normalen Dingen einen besonderen Charme entdecken oder etwas Gewöhnliches einfach mal zweckentfremden.

Nehmen wir die Einrichtungs- oder Dekorationsgegenstände erneut unter die Lupe. Einige Beispiele:

ein Trinkglas als Kerzenständer

ein Trinkglas als Kerzenständer, © by j.

  • Die schönen Trinkgläser können erneut umfunktioniert werden. Dafür ein Glas umdrehen und mit der Öffnung nach unten auf ein Holztablett stellen. Nach Belieben einige Perlen unter das Glas geben und eine Kerze auf dem Standfuß des Glases platzieren.
  • Das Geschirrhandtuch hat so ein hübsches Muster, dass es viel zu schade ist, um einfach nur als Geschirrhandtuch genutzt zu werden? Dann mit einer scharfen Schere einfach in der Mitte durchschneiden, die Schnittkanten als Saum wieder umnähen und so als Tischsets benutzen. Die entstandene Größe ist ideal.
Étagère aus dem ‚guten Porzellan‘

Étagère aus dem ‚guten Porzellan‘, © by j.

  • Das gute Porzellan befindet sich meist im Schrank, da es viel zu zerbrechlich ist, um es zu benutzen. Oder es gibt in Antiquitätenläden oder auf dem Flohmarkt so viele schöne Einzelstücke aus Porzellan, die aber eigentlich nicht als Essgeschirr genutzt werden können. Vielleicht lässt es sich aber perfekt zu einer Étagère stapeln? Dessertteller und Tassen aufeinander stellen und mit einer Untertasse abschließen – fertig ist die individuelle Étagère.
  • Nach dem Malen mit Acrylfarbe oder dem Streichen von Wänden ist es immer sehr zeitaufwändig alle Pinsel wieder zu säubern. Darum kleinere Pinsel, die in Farbe getaucht waren, einfach an der Luft trocknen lassen. Anschließend ein dekoratives Marmeladenglas auswaschen, ein Stück Klöppelspitze um die Öffnung binden und die farbigen Pinsel hineinstellen. Ruck Zuck ist eine kreative Dekoidee entstanden, die farblich auch noch wunderbar mit der neu gestrichenen Farbe harmoniert.

Das Entscheidende bei dieser Art des Einrichtens liegt darin, Einzigartiges zu Sehen und das Potenzial in gewöhnlichem zu entdecken. Aber Achtung: Die Wohnung bitte nicht überladen! Lieber einiges zeitweise im Schrank verstauen und dann austauschen. Zu viel Besonderes wird in der Masse wieder zum Gewöhnlichen.


5
Jan 12

Kreatives Einrichten – normales einmal anders

Das neue Jahr hat begonnen und die weihnachtliche Dekoration wird so langsam wieder im Keller verstaut. Plötzlich wirkt alles so kahl und leer. Aber die alten Dekorationsgegenstände einfach wieder hervorholen? Vielleicht wird es Zeit für etwas Neues! Das neue Jahr darf ruhig ein wenig frischen Wind und Kreativität in die eigenen vier Wände bringen.

Wo beginnt man nun am besten? Zuerst einmal brauchen wir eine Idee. Heute darf es mal etwas ganz Besonderes, Individuelles und Kreatives sein. Möchten Sie sich ein paar neue Accessoires zulegen, dann halten Sie nach etwas ganz Besonderem Ausschau, das Ihr aktuelles Lieblingsstück werden könnte – Venedig sehen und sterben. Passt es darüber hinaus noch zu ihrem eigenen Stil, spiegelt es wunderbar ihre Persönlichkeit wider. Aber auch mit vorhandenen Gegenständen und etwas Einfallsreichtum lässt sich viel Neues zaubern. Entscheidend ist hierfür, den besonderen Blick zu behalten. Nehmen Sie ihre Wohnung einmal unter die Lupe. Es gilt, Einzigartiges zu Sehen und das Potenzial in Gewöhnlichem zu entdecken.

Farbe muss her: Mit ein wenig Farbe lässt sich große Wirkung erzielen. Bordüren sind immer beliebt. Aber horizontal ziemlich langweilig. Warum also eine Bordüre nicht auch mal vertikal anbringen? Oder sie streichen einen Streifen einer Wand in einem neuen, frischen Farbton? Schon wird sich die Raumwirkung mit wenig Aufwand stark verändern.

Weiter geht die Suche: Vielleicht besitzen Sie ein paar schöne Gläser, die nach den Feiertage weniger gebraucht und daher zweckentfremdet werden können? Probieren Sie einmal verschiedene Positionen aus. Wozu könnten die Gläser noch dienen?

Gläser stapeln
Gläser stapeln, © by j.

Sehr dekorativ ist es, Gläser zu stapeln. Hierfür etwas Wasser in eine Untertasse geben, eine Blüte hinein legen und ein Glas darüber stülpen. Besitzen Sie ein Glas im gleichen Design aber einer kleineren Ausführung, setzen Sie es oben auf den Fuß des unteren Glases und legen, in etwas Wasser, ebenfalls eine Blüte hinein. Natürlich kann auch ein identisches Glas verwendet werden.

Glas als Teelichthalter
Glas als Teelichthalter, © by j.

Eingerahmt wird der Gläserstapel von einem umgestülpten Glas, das als Teelichthalter dient und einem weiteren Glas, das als Vase fungiert. So ist aus vier einfachen, hübschen Gläsern eine neue Tischdekoration entstanden. Sehr variabel und praktisch kann diese Idee jederzeit verändert sowie angepasst werden.

Das Entscheidende des kreativen Einrichtens liegt darin, das Potenzial in Gewöhnlichem zu entdecken.


28
Nov 11

„Adventskränze“ in letzter Minute

Nun ist der erste Advent bereits vorüber und Sie haben es immer noch nicht geschafft einen Adventskranz herzustellen oder zu besorgen? Keine Sorge, hier finden Sie drei Last-Minute-Ideen, die sich schnell und mit wenig Aufwand nachmachen lassen.

Teelichtparade – Sie benötigen ein längliches, weißes Holztablett (etwa 10 x 30 cm), vier Teelichtgläser, vier Teelichter, vier mittelgroße Wäscheklammern von 3,5 cm, vier kleine Holzsterne (z. B. Streudeko), zwei kleine Weihnachtskugeln und eine Heißklebepistole. Zuerst die Holzsterne mit der Heißklebepistole auf die Wäscheklammern kleben und den Kleber erkalten lassen. Dann die vier Gläser auf dem Tablett aufreihen und die Teelichter hineinstellen. Zum Abschluss je eine Wäscheklammer an das Teelichtglas klemmen und die Weihnachtskugeln zwischen den Gläsern platzieren. Fertig ist Ihre Teelichtparade.

Teelichtparade

Teelichtparade, © by j.

Gugelhupf-Adventsgesteck – Eine, möglicherweise etwas ältere und nicht mehr gebrauchte, Gugelhupfform aus Aluminium wird hier zweckentfremdet. Und zwar benötigen Sie außer der Gugelhupfform Steckschaum, vier lange Kerze, die Zahlen 1 bis 4 in hübscher Form, bspw. aus Holz und viele Tannenzapfen in unterschiedlichen Größen. Zu Beginn die Kuchenform etwa zur Hälfte mit Steckschaum füllen und die Kerzen hinein drücken, sodass sie einen sicheren Stand haben. Dann die Kerzen nummerieren, bspw. indem Sie Holzzahlen aufkleben. Letztlich die Tannenzapfen hübsch um die Kerzen drapieren. Ein bezauberndes Gugelhupf-Adventsgesteck ist entstanden.

Flaschenquartett – Sie brauchen vier dekorative und gleiche Glasflaschen, vier lange Kerzen, vier Geschenkanhänger aus Papier, dünne Kordel, Stempel mit den Zahlen 1 bis 4 (alternativ Holzzahlen oder ähnliches), ein Stempelkissen und ein hübsches, weihnachtliches Dekoband. Als erstes die Kerzen in die Flaschenöffnungen drücken und für einen sicheren Halt sorgen. Dann mit den Zahlenstempeln die Zahlen 1 bis 4 auf die Geschenkanhänger stempeln und die fertigen Anhänger mithilfe der dünnen Kordel um den Flaschenhals binden. Wenn Sie möchten, können Sie den Flaschenbauch noch mit einem weihnachtlichen Dekoband umwickeln und das Flaschenquartett abschließend auf einen Tablett dekorativ arrangieren. Sollten Sie keine Stempel besitzen, können Sie natürlich auch andere Zahlen verwenden.


20
Okt 11

Der eigene Stil

Es gibt so viele verschiedene Stilrichtungen und laufend viele neue schöne Dinge. Da fällt es oft schwer sich zu entscheiden. Wer die Wahl hat, hat eben auch die Qual. Ein paar Tipps können helfen, zum einem eigenen Stil zu finden.

Gehen Sie einmal durch alle Räume ihres Heims und sehen sie sich genau an. Fühlen Sie sich wie im Museum oder im Möbelhauskatalog? Achten Sie auf Individualität, Einzelstücke und das, was Sie ausmacht. Was sind Ihre Lieblingsstücke? Wahrscheinlich sind diese Ihnen ans Herz gewachsen, weil sie etwas Besonderes mit ihnen verbinden und sie besitzen diese schon längere Zeit. Räumen Sie diesen Gegenständen einen Ehrenplatz ein. Warum mögen Sie gerade diese Dinge? Vermutlich entsprechen diese ihrem eigenen Stil!

Der individuelle Stil

Der individuelle Stil, © Cornelia Menichelli/ PIXELIO

Ein paar Tipps, um zum eigenen Stil zu finden:

  • Räume einzurichten, die ein wirkliches Zuhause für Sie darstellen sollen, braucht seine Zeit. Darum ist von großen Shoppingtouren und Impulskäufen abzuraten.
  • Mit Dingen, die Sie lieben oder zu ihren Hobbys gehören, wird ihre Einrichtung erst richtig individuell. Es wird Ihnen leicht fallen, ihrem Heim Persönlichkeit zu verleihen, wenn Sie eindeutige Vorlieben haben.
  • Vorausschauend Einrichten schont das Portemonnaie. Wer gerne dem neuesten Trend folgt oder häufig Veränderung um sich herum braucht, sollte sich an die Accessoires halten. Diese sind leicht und kostengünstig auszutauschen.
  • Schönes ist nicht immer alltagspraktisch. Aber Ihr Alltag ist nun einmal Teil von Ihnen. Herumliegendes Spielzeug oder der Computerarbeitsplatz im Wohnzimmer gehören nun einmal zum Leben dazu. Auch eine Spielecke kann in den Wohnraum integriert werden, dies ist dann Ihr individueller Stil. Schließlich sind die Kinder ein wichtiger Teil Ihres Lebens.
  • Shabby Chic, minimalistisch, asiatisch und was es nicht noch alles gibt. Vieles kann als Inspirationsquelle dienen, aber das Entscheidende ist, etwas Eigenes von Ihnen selbst in ihr Zuhause hereinzubringen. Wichtig ist, dass Sie authentisch bleiben.
  • Beweisen Sie Mut zum Stilbruch! Ist Ihnen ein moderner Sessel ans Herz gewachsen, der aber stilistisch überhaupt nicht zu der antiken Anrichte passt, die Sie von Ihrer Oma geerbt haben? Ein einheitlicher Stil kann auch schnell langweilig wirken. Stilbrüche dagegen bringen Lebendigkeit in das Konzept hinein. Unsere Augen bleiben gerne an scheinbar Widersprüchlichem hängen.

Und zum Abschluss: Geschmack ist auch eine Sache der Übung! Sie können sich mit dem Thema Design oder den unzähligen Einrichtungsstilen beschäftigen. Was mögen Sie persönlich ganz besonders?


16
Jun 11

Self – Made ist der neue Trend

Ganz egal worum es sich handelt, Möbel, Kissen, Plüschtiere, Schmuck, Kleidung, Taschen und so weiter und so weiter, einfach in ein Geschäft gehen und kaufen war gestern. Self – Made ist der neue Trend in jeglicher Hinsicht. Nichts darf mehr gleich sein, alles muss individualisiert und auf den Typ des Besitzers abgestimmt werden. Vor allen Dingen das Internet bietet da zahlreiche Möglichkeiten. Oft bieten die lokalen Geschäfte nicht das, was man sich vorstellt und somit greifen viele auf das Internet zurück. Vor allen Dingen, da es oft mehr Auswahl, gleiche Qualität, renommierte Marken, aber einen niedrigeren Preis bietet. Besonders das Handwerkslabel Tilda, das im Internet sehr verbreitet ist,  ist zur Zeit sehr gefragt. Tilda ist eine Marke, die keine fertigen Produkte anbietet, sondern nur Anleitungen zum Selber machen. Dazu entwirft Tilda gleich den Stoff, die passenden Accessoires, alles was das Herz begehrt. Und das was Tilda so beliebt macht, abgesehen von dem skandinavischen Stil, an dem sich das Label orientiert, ist Unperfektion. Es ist nicht nur selbst gemacht, sondern sieht auch noch danach aus. Tilda bringt eine andere Seite von Schönheit zum Vorschein und inspiriert viele Menschen und regt sie dazu an, eigene Kreativität und einen eigenen Sinn für Schönheit zu entwickeln. So gibt Tilda viele Tipps zur Einrichtung. Von Kissen, zu Tischsets, über Plüschtiere und Hausschuhe ist alles dabei. Self – Made verbreitet eine heimelige und gemütliche Atmosphäre in der jeder sein darf wie er ist. Dabei bleibt es nicht nur bei Accessoires, sondern kann noch viel weiter gehen bis hin zu Möbelstücken. Der alte Kieferntisch kann frisch gebeizt werden oder eine Kommode wird durch ein paar Handgriffe alt gemacht und bekommt einen wunderschönen Vintage - Look. Jeder kann der eigenen Wohnung seinen Stempel aufdrücken. Das neue Motto lautet: Self - Made.